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12 Sep. 2013 12:54
  • Caro
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Liebe Klara,

natürlich solltest du alles abklären bis zu einer definitiven Diagnose. Aber ich gebe Rudi recht - du bist dabei dich zu sehr hinein zu steigern. Die 58 % Wahrscheinlichkeit nach - 20 Jahren - wie du selbst schreibst, ist ja nicht morgen oder übermorgen. 20 Jahre sind eine lange Zeit und in der kann sonst was passieren. Sich wegen etwas verrückt machen, was in 20 Jahren vielleicht, zu nicht einmal viel mehr als 50 % sein wird, ist auf alle Fälle ungesund. Bis dahin kannst du an was anderem erkranken, MM kann heilbar sein, und, und, und.....

Alles Liebe und atme mal tief durch

Caro

12 Sep. 2013 12:50
  • Diddlmaus
  • 1300 Beiträge seit
    21 Oktober 2012
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Liebe Klara,

Deine Fragen können Dir nur Deine Ärzte beantworten. Hier wirst Du keine zufriedenstellenden Aussagen bekommen, wie auch?

Alles Gute!

Diddlmaus

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

12 Sep. 2013 12:41
  • Klara_neu
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo,
Danke für Eure Antworten.

Es mag sein, dass ich mich gerade reinsteigere. Ich habe einfach in den letzten Monaten zu viel mitgemacht. Es geht Schlag auf Schlag. Zuerst Verdacht auf MS mit entzündetem ZNS und Läsionen im Kopf - sie wissen bis heute nicht, was es ist. Ich lag wochenlang im Krankenhaus, hatte starke Atemprobleme u.a.. Es bricht gerade alles zusammen. Ja, vielleicht war ich schon immer ängstlich. Ich kann es allerdings mit keiner anderen Situation vergleichen. Es ist nun mal keine Erkältung sondern etwas ernstes mit weitreichenden Konzequenzen. Mir sitzt auch noch die andere Erkrankung im Nacken, von der keiner weiß was es ist. Besonders schlimm ist mein unerfüllter Kinderwunsch. Das tut einfach schrecklich weh.

Ich wollte eigentlich nur wissen, ob die drei Kriterien in meinem Fall zutreffen. Ich finde, es ist schon ein Unterschied, ob es 58% oder eben nur 21% sind.

LG

Klara

12 Sep. 2013 12:23
  • Bernard
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Danke Rudi.

11 Sep. 2013 23:42
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Klara,
ich verstehe deine Angst, aber du steigerst dich doch sehr hinein und bist schon auf dem "Hypochonder" - Pfad angelangt.
Warst du früher bei allen körperlichen Symtomen auch so ängstlich, daß alles mögliche sein kann und noch kommen kann ?

Du musst unbedingt gelassener werden, sonst kannst du dein normales Leben und den Alltag nicht mehr in Ruhe bewältigen.

Stell dir mal vor du willst mit dem Auto 500 km auf der Autobahn von A nach B fahren und bevor du losfährst kommen dir folgende gedanken.

- Was ist, wenn mir bei 130 der Reifen platzt?
- Was ist, wenn ein LKW ungebremst am Stauende in mich rast?
- Was ist, wenn ein Verrückter einen Ziegelstein von einer Brücke auf meine Scheibe wirft?
- Was ist, wenn ein Geisterfahrer kommt und in mich rast?
- Was ist, wenn ich das Stauende zu spät erkenne und reinrase?

und, und -und ???????????

Würdest du dann noch losfahren auf die Autobahn ?

Und wenn du an all das nicht wirklich denkst, kommst du zu 99,99% heil und sicher am Ziel an.

Blöder Vergleich ? oder ?

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

11 Sep. 2013 21:19
  • Klara_neu
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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"Der Nachweis monoklonaler freier Kappa oder Lambda
Leichtketten mit einer abnormalen Ratio zeigt ebenfalls ein signifikant erhöhtes Progressionsrisiko an (Rajkumar et al. 2005). Waren alle drei unabhängigen Prädiktoren zu finden (initial erhöhte Serum M Proteinkonzentration, Immunglobulinklasse IgM oder IgA und
abnormale Ratio der monoklonalen freien Kappa oder Lambda Leichtketten), lag das Risiko der Progression nach 20 Jahren bei 58%, verglichen mit 37% beim Nachweis von zwei und 21% beim Nachweis von einem sowie 5% ohne Nachweis eines dieser Prädiktoren (Kyle et al. 2007). Alter, Geschlecht, Hepatosplenomegalie, Hämoglobinwert, Serumkreatinin und Albumin, Vorhandensein, Typ und Höhe von Leichtketten im Urin, Plasmazellkonzentration im Knochenmark und Anzahl der nicht betroffenen Immunglobuline waren nicht als unabhängige Prädiktoren eines Übergangs auszumachen (Kyle et al. 2002)."

Das habe ich gerade gelesen. Also hätte ich ein 58 %iges Risiko, dass sich aus dem MGUS (falls es nicht schon etwas anderes ist) eine schlimmere Erkrankung entwickelt. Stimmt das?
"abnormale Ratio der monoklonalen freien Kappa" ist mir nicht so ganz klar. Liegt das bei mir vor, wenn da steht Typ Kappa oder muss ich dazu den genauen Wert wissen?

Irgendwie geht es mir nun noch schlechter. Anscheinend habe ich von allen Möglichkeiten die schlechteste erwischt.

LG

Klara