Dorothee antwortete auf Woran sterben MM-Kranke eigentlich?
01 Sep. 2018 12:06
- Dorothee
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11 September 2026
11 September 2026
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Sorry, hab ich eben vergessen...
Im Netz gibts auch jede Menge Beiträge über Trauer - allerdings oft esoterisch und für mich nicht hilfreich.
ein Link zu einer Seite, die ich gut finde.
www.gute-trauer.de/inhalt/trauer/was_ist_trauer
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joseph antwortete auf Woran sterben MM-Kranke eigentlich?
01 Sep. 2018 12:03 - 01 Sep. 2018 12:03
- joseph
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11 September 2026
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Liebe Gudrun
Mein herzliches Beileid
Ich wünsch dir Kraft für die kommende Zeit
Joseph
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Ich wünsch dir Kraft für die kommende Zeit
Joseph
Letzte Änderung: 01 Sep. 2018 12:03 von joseph.
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Dorothee antwortete auf Woran sterben MM-Kranke eigentlich?
01 Sep. 2018 11:00 - 01 Sep. 2018 12:01
- Dorothee
0 Beiträge seit
11 September 2026
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Liebe Gudrun,
ich sende Dir und Deiner Familie mein Beileid.
"Alles richtig gemacht" - waren die ersten Worte unserer Hausärztin (die auch Palliativmedizinerin ist), als sie den Totenschein für Mama ausgestellt hat. Und das sage ich Dir jetzt auch.
So wie Du das Sterben erlebt und begleitet hast - genauso hab ich es auch erfahren, das Wissen, die Vorbereitung, die Familie, die Sterbephase, das Dabeisein. Ich glaube, man kann sich das auch nicht vornehmen, man tut es einfach.
Ich finde es großartig, wie Du es beschreibst - ich hatte meine Mutter auch im Arm - und damit war die Endgültigkeit sofort präsent. Aber mir geht es auch so - ihre Abwesenheit war lange irreal. Ich bin oft aufgewacht mit dem Gedanken oder wenn ich von der Arbeit heimkam - jetzt mach ich dies und jenes für sie - jetzt will ich dies und jenes noch fragen oder erzählen - erst jetzt, nach 2 Monaten, wandert diese Realität in mein Bewußtsein.
Ich habe auch das Gefühl, dass sie da ist und dass ich ihr jederzeit etwas sagen kann. Das ist tröstlich - und es ist für mich ein Trost, dass sie nach einem erfüllten Leben jetzt Ruhe, Frieden und Freude hat. Bei allem schmerzhaften Vermissen ist das ein guter Gedanke.
Es ist schön, wenn man als "Zurückbleibender" gut in seiner Familie oder bei guten Freunden aufgehoben ist. Mit denen man gemeinsam trauern kann, die einem auch Zeit zum Trauern lassen und immer das Gefühl geben, einfach da zu sein.
Alles Liebe für Dich und Deine Familie
Dorothee
P.S.: ein Freund von mir hat mal gesagt: "Das schlimmste am Tod ist die Abwesenheit von Kommunikation" - das stimmt irgendwie - aber es ist auch die Abwesenheit körperlicher Nähe. Es ist gut, wenn man beides bis zum Schluss ausgekostet hat.
PPS: Da mich der Sterbevorgang, weil erlebt, immer wieder beschäftigt hat - habe ich vor 2 Tagen im Netz Hilfe gesucht und einige gute Broschüren gefunden. Hier ist ein Link.
www.palliativnetzwerk-mainz.de/Patienten...d-sich-ankundigt.php
ich sende Dir und Deiner Familie mein Beileid.
"Alles richtig gemacht" - waren die ersten Worte unserer Hausärztin (die auch Palliativmedizinerin ist), als sie den Totenschein für Mama ausgestellt hat. Und das sage ich Dir jetzt auch.
So wie Du das Sterben erlebt und begleitet hast - genauso hab ich es auch erfahren, das Wissen, die Vorbereitung, die Familie, die Sterbephase, das Dabeisein. Ich glaube, man kann sich das auch nicht vornehmen, man tut es einfach.
Ich finde es großartig, wie Du es beschreibst - ich hatte meine Mutter auch im Arm - und damit war die Endgültigkeit sofort präsent. Aber mir geht es auch so - ihre Abwesenheit war lange irreal. Ich bin oft aufgewacht mit dem Gedanken oder wenn ich von der Arbeit heimkam - jetzt mach ich dies und jenes für sie - jetzt will ich dies und jenes noch fragen oder erzählen - erst jetzt, nach 2 Monaten, wandert diese Realität in mein Bewußtsein.
Ich habe auch das Gefühl, dass sie da ist und dass ich ihr jederzeit etwas sagen kann. Das ist tröstlich - und es ist für mich ein Trost, dass sie nach einem erfüllten Leben jetzt Ruhe, Frieden und Freude hat. Bei allem schmerzhaften Vermissen ist das ein guter Gedanke.
Es ist schön, wenn man als "Zurückbleibender" gut in seiner Familie oder bei guten Freunden aufgehoben ist. Mit denen man gemeinsam trauern kann, die einem auch Zeit zum Trauern lassen und immer das Gefühl geben, einfach da zu sein.
Alles Liebe für Dich und Deine Familie
Dorothee
P.S.: ein Freund von mir hat mal gesagt: "Das schlimmste am Tod ist die Abwesenheit von Kommunikation" - das stimmt irgendwie - aber es ist auch die Abwesenheit körperlicher Nähe. Es ist gut, wenn man beides bis zum Schluss ausgekostet hat.
PPS: Da mich der Sterbevorgang, weil erlebt, immer wieder beschäftigt hat - habe ich vor 2 Tagen im Netz Hilfe gesucht und einige gute Broschüren gefunden. Hier ist ein Link.
www.palliativnetzwerk-mainz.de/Patienten...d-sich-ankundigt.php
Letzte Änderung: 01 Sep. 2018 12:01 von Dorothee. Begründung: Ergänzung
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Tetti1958 antwortete auf Woran sterben MM-Kranke eigentlich?
01 Sep. 2018 10:43
- Tetti1958
-
335 Beiträge seit
27 Dezember 2015
27 Dezember 2015
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- Beiträge: 335
Mein herzliches Beileid!
Kirsten
Kirsten
Et häät noch immer joot jejangen
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nizza2010 antwortete auf Woran sterben MM-Kranke eigentlich?
01 Sep. 2018 10:32
- nizza2010
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11 September 2026
11 September 2026
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Liebe Gudrun, mein herzliches Beileid.
Bärbel
Bärbel
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gex antwortete auf Woran sterben MM-Kranke eigentlich?
01 Sep. 2018 10:02
- gex
-
592 Beiträge seit
15 Juni 2016
15 Juni 2016
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- Beiträge: 592
Liebe Gudrun,
das tut mir sehr leid. Ich möchte Euch mein tiefes Mitgefühl ausprechen.
Gut ist, dass Ihr Abschied nehmen und ihn in den letzten Tage bis zum Schluß begleiten konntet. Schmerz und Trauer wird dich/euch sicher noch eine Weile begleiten, und das ist auch ein wichtiger Prozess zur Verarbeitung des Geschehenen, dem man seine Zeit geben sollte. Haltet zusammen, und mit der Zeit werden bestimmt wieder freudige Erinnerungen an schöne Zeiten in den Vordergrund treten.
Viel Kraft aber erstmal für die kommenden sicher schwierigen Tage.
LG Gex
das tut mir sehr leid. Ich möchte Euch mein tiefes Mitgefühl ausprechen.
Gut ist, dass Ihr Abschied nehmen und ihn in den letzten Tage bis zum Schluß begleiten konntet. Schmerz und Trauer wird dich/euch sicher noch eine Weile begleiten, und das ist auch ein wichtiger Prozess zur Verarbeitung des Geschehenen, dem man seine Zeit geben sollte. Haltet zusammen, und mit der Zeit werden bestimmt wieder freudige Erinnerungen an schöne Zeiten in den Vordergrund treten.
Viel Kraft aber erstmal für die kommenden sicher schwierigen Tage.
LG Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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