Schwabe antwortete auf Mein Papa ist 4 Wochen nach Diagnose gestorben
17 Apr. 2020 17:23
- Schwabe
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11 September 2026
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Liebe Sandra,
Ich habe von einem Brauch gehört, dass sich Menschen, trotz aller Trauer, gerade in diesem Moment des Abschieds über die Zeit freuen, die wir mit dem Verstorbenen verbringen durften.
Bei meinem Vater sagten wir damals: Er lebt weiter in uns.
Mein Beileid und tiefstes Mitgefühl an Dich und Eure Familie.
Rüdiger
Ich habe von einem Brauch gehört, dass sich Menschen, trotz aller Trauer, gerade in diesem Moment des Abschieds über die Zeit freuen, die wir mit dem Verstorbenen verbringen durften.
Bei meinem Vater sagten wir damals: Er lebt weiter in uns.
Mein Beileid und tiefstes Mitgefühl an Dich und Eure Familie.
Rüdiger
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Mein Papa ist 4 Wochen nach Diagnose gestorben wurde erstellt von Sandy_Overstreet
17 Apr. 2020 16:25
- Sandy_Overstreet
- Autor
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11 September 2026
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Hallo zusammen,
am 27.3. ist mein Papa mit 73 Jahren nur 4 Wochen nach seiner Diagnose gestorben... ich begreife immer noch nicht wie das sein konnte...
Eine Woche vor seinem Tod haben hatte ich mich zum ersten mal an dieses Forum gewandt und viel Mut machendes gehört.
Aber scheinbar hatte er zu lange gewartet und Schmerzen ertragen... offenbar war es weiter fortgeschritten als die Ärzte im Krankenhaus dachten. Verstehen kann ich es trotzdem nicht, die Blutwerte waren bei Diagnose trotz der multiplen Osteolysen noch so, dass der Onkologe gesagt hat die Chemo kann noch einige Wochen warten, er soll sich erstmal von der Kyphoplastie erholen.
Dann kam er von der Kurz-Reha im Krankenhaus als Pflegefall zurück...wir durften ihn die letzte Woche im KH nicht besuchen wegen Covid und waren geschockt als er so entlassen wurde. Aber ich dachte es wird wieder besser, bis er 4 Tage später erneut eingewiesen werden musste.
Das Myelom hatte plötzlich einen ausgesprochen aggressiven Verlauf genommen und er hatte ein massive Hyperkalzämie, dadurch dann Multiorganversagen.
Wie kann das denn so schnell gehen? Ich las überall von durchschnittlich 30 Monaten selbst in Stadium 3... Die Ärzte sagten das sei gut behandelbar... und dann ist er so schnell gestorben dass wir noch nichtmal Abschied nehmen konnten.
Hat jemand schon mal von so einem rasanten Verlauf gehört? Kann sein Diabetes (sehr gut eingestellt) damit zu tun haben? Ich befürchte er hat viel zu lange still gelitten... und immer behauptet es geht ihm gut, obwohl er immer müder wurde und meine Mutter ihn oft gefragt hat ob er irgendwo Schmerzen hat. Er hat immer behauptet er hätte keine. Das normale Blutbild war im Oktober 2019 noch total gut (wir haben einen Ausdruck vom Arzt gefunden), und selbst 4 Wochen vor seinem Tod hatte er nur leichte Anämie und keine Nierenschädigung...
Traurige Grüße und ich wünsche allen dass sie mehr Kraft zum Kämpfen haben als mein Papa...
Sandra
am 27.3. ist mein Papa mit 73 Jahren nur 4 Wochen nach seiner Diagnose gestorben... ich begreife immer noch nicht wie das sein konnte...
Eine Woche vor seinem Tod haben hatte ich mich zum ersten mal an dieses Forum gewandt und viel Mut machendes gehört.
Aber scheinbar hatte er zu lange gewartet und Schmerzen ertragen... offenbar war es weiter fortgeschritten als die Ärzte im Krankenhaus dachten. Verstehen kann ich es trotzdem nicht, die Blutwerte waren bei Diagnose trotz der multiplen Osteolysen noch so, dass der Onkologe gesagt hat die Chemo kann noch einige Wochen warten, er soll sich erstmal von der Kyphoplastie erholen.
Dann kam er von der Kurz-Reha im Krankenhaus als Pflegefall zurück...wir durften ihn die letzte Woche im KH nicht besuchen wegen Covid und waren geschockt als er so entlassen wurde. Aber ich dachte es wird wieder besser, bis er 4 Tage später erneut eingewiesen werden musste.
Das Myelom hatte plötzlich einen ausgesprochen aggressiven Verlauf genommen und er hatte ein massive Hyperkalzämie, dadurch dann Multiorganversagen.
Wie kann das denn so schnell gehen? Ich las überall von durchschnittlich 30 Monaten selbst in Stadium 3... Die Ärzte sagten das sei gut behandelbar... und dann ist er so schnell gestorben dass wir noch nichtmal Abschied nehmen konnten.
Hat jemand schon mal von so einem rasanten Verlauf gehört? Kann sein Diabetes (sehr gut eingestellt) damit zu tun haben? Ich befürchte er hat viel zu lange still gelitten... und immer behauptet es geht ihm gut, obwohl er immer müder wurde und meine Mutter ihn oft gefragt hat ob er irgendwo Schmerzen hat. Er hat immer behauptet er hätte keine. Das normale Blutbild war im Oktober 2019 noch total gut (wir haben einen Ausdruck vom Arzt gefunden), und selbst 4 Wochen vor seinem Tod hatte er nur leichte Anämie und keine Nierenschädigung...
Traurige Grüße und ich wünsche allen dass sie mehr Kraft zum Kämpfen haben als mein Papa...
Sandra
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