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30 März 2016 13:59
  • Mira
  • 419 Beiträge seit
    03 Februar 2014
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Hallo Rosi,
Klar man hat im Krankenhaus wieder mal ein Fehler gemacht und das mit der Schnelldiagnose Hüfte war wirklich der Hammer. Aber: das Antibiotika hat funktioniert und jetzt musst du wieder nach vorne Blicken. Irgendwann ist jede Pechsträhne zu Ende.
Wenn du momentan alles in Frage stellst, dann stelle bitte auch den Nutzen vom hadern mit der Vergangenheit in Frage. Bringt es dir überhaupt etwas? Die Zukunft ist vorne, da kann man noch etwas machen. Die Vergangenheit ist vorbei, die kann man nicht mehr ändern. Vor allem sollte die Vergangenheit nicht die Zukunft verbauen! Versuche trotz allem nur nach vorne zu schauen und die Vergangenheit dort zu lassen wo er hingehört: hinter dich! Egal wieviel Mist irgendwelche überförderte Ärzte gebaut haben. Bald kommt der Sommer und die Sonne und alles sieht wieder besser aus!
LG
Katrien

30 März 2016 11:17
  • Rosi
  • 76 Beiträge seit
    13 April 2013
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Hallo liebes Forum,

nachdem ich mich sehr lange nicht gemeldet habe, auch von mir folgende Geschichte:

Vergangene Woche Do. über Nacht starker Husten, Schnupfen, sehr starke Schmerzen in Nierengegend + entlang der Harnwege und allgem. Schwäche. Besuch beim HA, der Antibiotikum verschrieb sowie eine Einweisung ins KH, da Verdacht auf Nierensteine und daraus resultuerend Koliken. Urologe erhielt Einweisung und letzten Arztbrief meines Onkologen. Erste Bemerkung: "Hüfte!" Bemerkung Schwester, dass dreifach positiv Blut im Urin ignoriert mit der Bemerkung, das hat andere Ursachen. Ultraschall ergab bei ihm o. B., Röntgenauge sagt wieder, Hüfte. Aber - es könnte auch ein Tumor in der Blase sein, ich soll Orthopäden aufsuchen (Termine frühestens in 4m Wochen) und Urin regelmäßig auf Blut untersuchen lassen (bei niedergelassenen Urologen). Das war´s. Mein HA war gelinde gesagt sehr erstaunt über diese Vorgehensweise. Glücklicherweise hat die Antibiose ihr gutes Werk getan und mir geht es nach fast einer Woche wieder etwas besser.

Leider habe ich nicht das erste Mal eine solche oder ähnliche Erfahrung gemacht. Das reicht vom geplatzten Blinddarm über übersehenes Magenbluten verursacht durch Geschwüre, schwere Verwachsungen, die erst erkannt wurden, nachdem ich sehr viel abgenommen hatte und ich "geöffnet" wurde, Gebärmutterhalskrebs, der erst aufgrund von HB-Mangel und Probeentnahme erkannt wurde bis hin zum Plasmazytom, bei dem die Diagnose ca.8 Jahre über Nebendiagnosen wie: membranoproliverative Glomerulonephritis (Uni Tübingen) und Immunotactoide Glomerulonephritis (Uni Heidelberg) gestellt wurde. Ich hatte glücklicherweise einen Nephrologen, der "am Ball" blieb oder sollte ich vielleicht sagen unglücklicherweise, denn da hätte ich auf jeden Falle mehrere Jahre "meine Ruhe" gehabt. Naja und die Eiweissauscheidung die bis zu 8 g/Tag ständig sichtbar war.

Ich weiß nicht - vielleicht bin ich ein Ü-Ei oder so was. Jetzt bin ich in einer Phase, in der ich vieles in Frage stelle, oft mutlos bin, mich immer wieder an den Haaren hoch ziehe, leider fällt mir das von Mal zu Mal schwerer.

Bitte - ich wollte mich hier nur mal mitteilen, denn ich weiß, es geht vielen im Forum so oder ähnlich und gerade bekomme ich meine Haare nicht fest in die Hand.

Liebe Grüße an Euch und gutes und besseres Ergehen

Rosi
Und nun noch schnell die Senden-Taste drücken, sonst lösch ich es wieder.

24 März 2016 08:52
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
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Liebe Monalisa


das kann ich mir vorstellen,das Du am Boden zerstört warst.Schön,das Deine Tochter so gut aufpasst.Nicht schön,das die Werte langsam steigen.Aber nun hast Du wieder Zeit gewonnen und musst nicht gleich loslegen.Und wer weiß wie es bei der nächsten Kontrolle aussieht.Im Besten Fall Stillstand...das wünsche ich Dir.Schöne Osterfeiertage trotzdem.


Liebe Grüße
Jeanny

23 März 2016 15:11
  • Monalisa
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo ihr lieben

Hier auch mal eine kleine Geschichte.
Am Montag war mein Termin zur Blutwertebesprechung.
Gleich zu Beginn sagt mir mein Arzt , das er nicht weiß wie er es mir sagen soll?:-((((

Aaaaber meine Werte seien gestiegen und ich mich unmittelbar vor meiner nächsten Behandlung befinde.

Ich wußte das die Werte am steigen sind und trotzdem ist das mal wie ein Hammerschlag.

Mein M GRAD liege bei 9,7 g/l vorher bei 6,3g/l. Das war im Sept. 2013 und im Sept.2015.
Ein Anstieg von 3,4 g/l in einem halben Jahr.
Wir können noch 3 Monate warten dann wird geschaut und evtl.
gehandelt. Auch die Medikation wurde besprochen oder evtl. 2 HD.

Wir natürlich wie behämmert nach Hause.. Tränen , mieses Gefühl und der Gedanke das die Remission gerade mal 4 Jahre gehalten hat.:-((((

Die nächste wird kürzer sagte der Arzt noch.

Komisch war, das bei meinen Blutwerten einige ganz normale Werte wie z.B. Leukozyten und auch andere gefehlt haben.
Kein Material vorhanden stand da.:bang:

Ich war doch dort habe Blut und Urin dagelassen.:evil:

Zuhause schaut sich meine Tochter dann die serumsauswertungen
Nochmal an und stellt fest das der MGRAD nur in % und gar nicht in
g/l angegeben ist.

Also ist mein MGRAD " nur" 7,5 g/l und nicht 9,7.:D

Sie hat dann im KH angerufen und siehe da. Der Arzt rief umgehend zurück und entschuldigt sich. "Da ist ein Fehler passiert."

Der Anstieg geht doch langsamer und ichnhabe noch etwas Zeit.:oops:

Das war ein Schock der nicht hätte sein müssen.

So kann's auch gehen.

Also immer alles kontrollieren auch Ärzte machen Fehler ,
Aber das ist nichts Neues.

22 März 2016 20:21
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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In 4 Jahren mit MM und Dialyse habe ich alles durch - von wunderbaren Ärzten und Pflegern über den normalen Srandard bis zur lebensgefährlichen Katastrophe und dem fachlichen Komplettausfall.

Wenn ich nicht ab und zu im letzten Moment dazwischengegangen wäre... (Was mir vermutlich den Stempel einer aufsässigen Angehörigen eingebracht hat.)

Was mit den Patienten passiert, die niemanden haben, der für sie kämpft? Ich mag nicht darüber nachdenken und es macht mir Angst.

22 März 2016 16:46
  • yoshi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Güte, da habt ihr ja einiges erlebt! Nein, du erwartest nicht zu viel. Leider ist unser System von Medizinversorgung am Limit und deshalb passieren so viele Fehler. Es gibt zu wenig Pflegekräfte, die Ärzte haben oft nur rudimentäre Erfahrung. Die wiederum sind oft nur auf ihr Fachgebiet konzentriert und spezialisiert und denken nicht an den ganzen Menschen sondern nur die aktuelle Diagnose.
Meine Erfahrungen waren übrigens gerade anders herum: in der Uniklinik fühlte ich mich weniger wohl als in unserem regionalen KH. Und in beiden hätte ich ohne den massiven Einsatz meines Mannes nicht überlebt.