ABo antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
06 Dez. 2014 10:43
- ABo
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11 September 2026
11 September 2026
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hallo margret
danke für deine tipps! die idee mit dem trauerforum, da werde ich mal schauen ob ich da etwas passendes für mich finde.
man frisst es halt schon in sich rein. ich will ja nicht mein persönliches drama ständig anderen aufdrücken, da merkt man dann auch irgendwann dass es andere nervt, auch mit meinem papa kann ich nicht reden, weil er selber eben auch alles in sich reinfrisst. den richtigen weg zu trauern habe ich für mich noch nicht gefunden. verdrängen funktioniert nicht, ständig dran denken geht auch nicht.
ich habe mich mit ein paar leuten unterhalten die auch ihre mutter verloren haben, bei allen hiess es die zeit ist ein wichtiger faktor.
ich bin nur froh wenn alle feiertage rum sind...
lg anne
danke für deine tipps! die idee mit dem trauerforum, da werde ich mal schauen ob ich da etwas passendes für mich finde.
man frisst es halt schon in sich rein. ich will ja nicht mein persönliches drama ständig anderen aufdrücken, da merkt man dann auch irgendwann dass es andere nervt, auch mit meinem papa kann ich nicht reden, weil er selber eben auch alles in sich reinfrisst. den richtigen weg zu trauern habe ich für mich noch nicht gefunden. verdrängen funktioniert nicht, ständig dran denken geht auch nicht.
ich habe mich mit ein paar leuten unterhalten die auch ihre mutter verloren haben, bei allen hiess es die zeit ist ein wichtiger faktor.
ich bin nur froh wenn alle feiertage rum sind...
lg anne
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gast antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
05 Dez. 2014 09:37
- gast
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Hallo miteinander,
der Thread fragt ja "Gibt es ein Leben nach dem Tod?"
Dazu Dr. Pim van Lommel : Nahtod-Forschung eines Kardiologen
www.youtube.com/watch?v=ueXlmLEbuVs&feature=youtu.be
Sehr interessant
Karina
der Thread fragt ja "Gibt es ein Leben nach dem Tod?"
Dazu Dr. Pim van Lommel : Nahtod-Forschung eines Kardiologen
www.youtube.com/watch?v=ueXlmLEbuVs&feature=youtu.be
Sehr interessant
Karina
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Margret antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
04 Dez. 2014 11:37
- Margret
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Liebe Anne,
dass du noch sehr trauerst, ist völlig normal und muss so sein, nur nicht unterdrücken oder sich selbst verbieten wollen. Das hätte fatale Folgen, weil der Schmerz sich dann einen anderen Weg sucht. Trauer ist Arbeit, anstrengend, schmerzhaft und notwendig. Sie dauert, so lange sie dauert.
Aus eigener Erfahrung empfehle ich dir, dich in einem Trauerforum anzumelden. Nichts hat mir so gut getan, wie der Austausch mit Menschen, die das gleiche erlebt haben. Die Bücher von Roland Kachler waren mir ebenfalls eine grosse Hilfe in der Trauerarbeit. Vor allem, weil er sich nachdrücklich gegen diese schrecklichen und nutzlosen Sätze "du musst loslassen" oder "du musst damit abschliessen" wendet und alternative Strategien aufzeigt. Vielleicht auch was für dich?
Alles Gute und mitfühlendecGrüsse,
Margret
dass du noch sehr trauerst, ist völlig normal und muss so sein, nur nicht unterdrücken oder sich selbst verbieten wollen. Das hätte fatale Folgen, weil der Schmerz sich dann einen anderen Weg sucht. Trauer ist Arbeit, anstrengend, schmerzhaft und notwendig. Sie dauert, so lange sie dauert.
Aus eigener Erfahrung empfehle ich dir, dich in einem Trauerforum anzumelden. Nichts hat mir so gut getan, wie der Austausch mit Menschen, die das gleiche erlebt haben. Die Bücher von Roland Kachler waren mir ebenfalls eine grosse Hilfe in der Trauerarbeit. Vor allem, weil er sich nachdrücklich gegen diese schrecklichen und nutzlosen Sätze "du musst loslassen" oder "du musst damit abschliessen" wendet und alternative Strategien aufzeigt. Vielleicht auch was für dich?
Alles Gute und mitfühlendecGrüsse,
Margret
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ABo antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
30 Nov. 2014 09:17
- ABo
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Hallo Margit,
vielen Dank für deine lieben Worte.
es ist einfach nur so schwer nicht traurig zu sein. ich weiss auch nicht. irgendwie kommt alles zusammen. die trauer dass sie nicht mehr da ist, die traurigkeit dass sie so leiden musste und darüber dass ich denke dass sie im letzten jahr erst nochmal so aufgeblüht ist, weil sie einer tanzgruppe beigetreten ist und da nochmal neue freunde kennen gelernt hat (dafür hat sie dann quasi gelebt), und dass sie die alles nach nur so kurzer zeit wiede verloren hatte, der schock wie schnell das alles ging, der schrecken darüber welche ausmasse der krebs dann genommen hat, die wut dass man ihr auch am vorletzten tag noch spritzen gelegt hat für kontrastmittel für ein CMT anstatt sie einfach in ruhe zu lassen, die fehlende möglichkeit irgendwie nochmal zeit mit ihr nachzuholen (wir haben uns ja so selten gesehen), und natürlich die schuldgefühle dass es so war wie es alles eben war, und mittendrin meine mom, die so gehofft hat und so unendlich traurig war und dann wurde einfach das morphin angestellt. als ob man eine menschen ausstellt. keine zeit mehr, alles so schlagartig.
ich glaube das alles zusammen ist es was mich gerad so runterzieht, es ist so schwierig das zu verarbeiten. zu meinem hausarzt will ich nicht, der sagt mir dann eh wieder dass das nur eine normale reaktion ist und ich mich nicht so anstellen soll, mein freund arbeitet leider sehr viel in schicht und am wochenende, 6 tage die woche (gastronomie) ich bin da eigentlich meist allein. die hundis helfen, auf alle fälle. unter der woche geht das leben tagsüber auch weiter. da setzt man dann sein smiley face auf und geht in die arbeit, nur ist es oft so dass wenn ich das büro nur verlasse, und draussen ist es schon dunkel, dann kullern schon die tränen. genau so wie nachts und morgens.
ich kann da glaub nur auf die zeit hoffen, dass es eben irgendwann besser wird.
mein vater bräuchte ja eigentlich seine herz-op, er will jetzt aber warten bis es richtig schlecht wird weil es eben risikobehaftet ist, und er meinte dann "irgendwann macht es boom, dann kommt der notarzt und dann gibt es die op". nur: er ist ja allein daheim. wer soll denn den notarzt rufen.
ich habe keine geschwister, nur noch eine tante, die im ausland lebt. zu allem mischt sich dann noch der gedanke dass er vielleicht auch bald sterben wird, und dann bin ich ganz alleine.
irgendwie war es immer klar dass meine mutter über 90 wird, ihre eltern wurden gerade mal vor 10 jahren beerdigt, beide weit über 90. und dann eben so.
und all dies dann im rahmen von weihnachten, wo jetzt jeder so berichtet dass es bald heim zu den eltern geht et, dass die mütter alle schon kekse gemacht haben, wo man sich darauf freut.
ist gerad einfach alles zu viel für mich, aber vielleicht wird es besser wenn weihnachten erst mal rum ist.
irgendwie wird einem auch so schlagartig bewusst auf was es im leben eigentlich ankommt, und man fragt sich selber auch was man selber so treibt, ich arbeite auch im tourismus, viel zu viel, völlig unterbezahlt, dass man eigentlich auch selber gar nicht richtig lebt, sondern sein eigenes leben schon ziemlich verschwendet, und das eben auch auf kosten anderer, weil man eben keine zeit hat, für sich selbst nicht, und für andere auch nicht.
sorry für viele schreiben. hab mir jetzt einfach mal so alles runtergeschrieben.
es tut mir leid dass du deine mutter so früh verloren hast. ich frag mich wirklich warum das schicksal manchmal so knüppeldick kommt
ich wünsche dir auch eine schöne Weihnachtszeit.
lg anne
vielen Dank für deine lieben Worte.
es ist einfach nur so schwer nicht traurig zu sein. ich weiss auch nicht. irgendwie kommt alles zusammen. die trauer dass sie nicht mehr da ist, die traurigkeit dass sie so leiden musste und darüber dass ich denke dass sie im letzten jahr erst nochmal so aufgeblüht ist, weil sie einer tanzgruppe beigetreten ist und da nochmal neue freunde kennen gelernt hat (dafür hat sie dann quasi gelebt), und dass sie die alles nach nur so kurzer zeit wiede verloren hatte, der schock wie schnell das alles ging, der schrecken darüber welche ausmasse der krebs dann genommen hat, die wut dass man ihr auch am vorletzten tag noch spritzen gelegt hat für kontrastmittel für ein CMT anstatt sie einfach in ruhe zu lassen, die fehlende möglichkeit irgendwie nochmal zeit mit ihr nachzuholen (wir haben uns ja so selten gesehen), und natürlich die schuldgefühle dass es so war wie es alles eben war, und mittendrin meine mom, die so gehofft hat und so unendlich traurig war und dann wurde einfach das morphin angestellt. als ob man eine menschen ausstellt. keine zeit mehr, alles so schlagartig.
ich glaube das alles zusammen ist es was mich gerad so runterzieht, es ist so schwierig das zu verarbeiten. zu meinem hausarzt will ich nicht, der sagt mir dann eh wieder dass das nur eine normale reaktion ist und ich mich nicht so anstellen soll, mein freund arbeitet leider sehr viel in schicht und am wochenende, 6 tage die woche (gastronomie) ich bin da eigentlich meist allein. die hundis helfen, auf alle fälle. unter der woche geht das leben tagsüber auch weiter. da setzt man dann sein smiley face auf und geht in die arbeit, nur ist es oft so dass wenn ich das büro nur verlasse, und draussen ist es schon dunkel, dann kullern schon die tränen. genau so wie nachts und morgens.
ich kann da glaub nur auf die zeit hoffen, dass es eben irgendwann besser wird.
mein vater bräuchte ja eigentlich seine herz-op, er will jetzt aber warten bis es richtig schlecht wird weil es eben risikobehaftet ist, und er meinte dann "irgendwann macht es boom, dann kommt der notarzt und dann gibt es die op". nur: er ist ja allein daheim. wer soll denn den notarzt rufen.
ich habe keine geschwister, nur noch eine tante, die im ausland lebt. zu allem mischt sich dann noch der gedanke dass er vielleicht auch bald sterben wird, und dann bin ich ganz alleine.
irgendwie war es immer klar dass meine mutter über 90 wird, ihre eltern wurden gerade mal vor 10 jahren beerdigt, beide weit über 90. und dann eben so.
und all dies dann im rahmen von weihnachten, wo jetzt jeder so berichtet dass es bald heim zu den eltern geht et, dass die mütter alle schon kekse gemacht haben, wo man sich darauf freut.
ist gerad einfach alles zu viel für mich, aber vielleicht wird es besser wenn weihnachten erst mal rum ist.
irgendwie wird einem auch so schlagartig bewusst auf was es im leben eigentlich ankommt, und man fragt sich selber auch was man selber so treibt, ich arbeite auch im tourismus, viel zu viel, völlig unterbezahlt, dass man eigentlich auch selber gar nicht richtig lebt, sondern sein eigenes leben schon ziemlich verschwendet, und das eben auch auf kosten anderer, weil man eben keine zeit hat, für sich selbst nicht, und für andere auch nicht.
sorry für viele schreiben. hab mir jetzt einfach mal so alles runtergeschrieben.
es tut mir leid dass du deine mutter so früh verloren hast. ich frag mich wirklich warum das schicksal manchmal so knüppeldick kommt
ich wünsche dir auch eine schöne Weihnachtszeit.
lg anne
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Monalisa antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
28 Nov. 2014 09:13
- Monalisa
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11 September 2026
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Liebe Anne
Das traurig sein kann ich dir nicht nehmen.
Du darfst ruhig traurig sein und auch weinen das gehört dazu wenn man einen lieben Menschen verliert.
Ich habe meine Mutter mit neunzehn Jahren verloren. Sie hatte
Non Hodgkin. Mein Bruder war vierzehn und es war eine sehr harte Zeit. Das ist nun 38 Jahre her und immer noch denke ich fast jeden Tag an Sie.
Mich hat ja nun das gleiche Schicksal ereilt und ich bin nun in der Rolle meiner Mutter und weiß was auf meine Kinder zu kommt.
Ich kenne nun beide Situationen.
Eins weiß ich aber, das ich als Mutter nicht möchte das meine Kinder
So traurig werden und sich in eine Ecke verkriechen möchten.
Für mich ging damals das Leben auch weiter obwohl die Trauer lange Zeit sehr sehr groß war.
Es ist ja bei dir noch nicht lange her aber trotzdem verkrich dich nicht.
Ich habe damals immer gedacht, auch wenn sich das immer blöd anhört, sie hat nicht noch mehr leiden müssen und das hat mich getröstet. Auch hab ich gedacht, egal wie es ihr geht, Hauptsache sie wäre noch da. Aber bei diesem Gedanken habe ich mich selbst in den Vordergrund gestellt. Ihr wäre das nicht recht gewesen.
Du hast einen Freund und Hunde, wie du schreibst. Gehe spazieren mit Ihnen nimm deinen Freund .
Selbst wenn es ein Leben nach dem Tod gibt möchte deine Mutter dich sicher nicht sooooo traurig sehen.
Versuche nicht mehr soviel über das wenn und wäre nachzudenken.
Habe mich auch gerade mal wieder aus dem Loch rausgehangelt.
Du schaffst das auch.
Trotz deiner Trauer eine schöne Weihnachtszeit
Ein Versuch lohnt sich
Alles Liebe Margit
Ps. Das Grab gibt es seit diesem Jahr nicht mehr . 38 Jahre habe ich ihr Grab gepflegt . Aber in meinem Herzen wird sie immer sein.
Das traurig sein kann ich dir nicht nehmen.
Du darfst ruhig traurig sein und auch weinen das gehört dazu wenn man einen lieben Menschen verliert.
Ich habe meine Mutter mit neunzehn Jahren verloren. Sie hatte
Non Hodgkin. Mein Bruder war vierzehn und es war eine sehr harte Zeit. Das ist nun 38 Jahre her und immer noch denke ich fast jeden Tag an Sie.
Mich hat ja nun das gleiche Schicksal ereilt und ich bin nun in der Rolle meiner Mutter und weiß was auf meine Kinder zu kommt.
Ich kenne nun beide Situationen.
Eins weiß ich aber, das ich als Mutter nicht möchte das meine Kinder
So traurig werden und sich in eine Ecke verkriechen möchten.
Für mich ging damals das Leben auch weiter obwohl die Trauer lange Zeit sehr sehr groß war.
Es ist ja bei dir noch nicht lange her aber trotzdem verkrich dich nicht.
Ich habe damals immer gedacht, auch wenn sich das immer blöd anhört, sie hat nicht noch mehr leiden müssen und das hat mich getröstet. Auch hab ich gedacht, egal wie es ihr geht, Hauptsache sie wäre noch da. Aber bei diesem Gedanken habe ich mich selbst in den Vordergrund gestellt. Ihr wäre das nicht recht gewesen.
Du hast einen Freund und Hunde, wie du schreibst. Gehe spazieren mit Ihnen nimm deinen Freund .
Selbst wenn es ein Leben nach dem Tod gibt möchte deine Mutter dich sicher nicht sooooo traurig sehen.
Versuche nicht mehr soviel über das wenn und wäre nachzudenken.
Habe mich auch gerade mal wieder aus dem Loch rausgehangelt.
Du schaffst das auch.
Trotz deiner Trauer eine schöne Weihnachtszeit
Ein Versuch lohnt sich
Alles Liebe Margit
Ps. Das Grab gibt es seit diesem Jahr nicht mehr . 38 Jahre habe ich ihr Grab gepflegt . Aber in meinem Herzen wird sie immer sein.
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ABo antwortete auf Gibt es ein Leben nach dem Tod?
26 Nov. 2014 22:04
- ABo
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11 September 2026
11 September 2026
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wenn man das hier alles liest, das ist alles so traurig 
ich wünschte auch ich hätte noch irgendeine aufnahme meiner mom, also mit stimme, auch wenn ich mir diese vielleicht gerade nicht anschauen könnte. aber so habe ich angst, vielleicht einmal zu vergessen, wie sie gesprochen hat.
mein vater und ich werden dieses jahr weihnachten getrennt verbringen. normalerweise habe ich bis jetzt bis auf zwei ausnahmen jedes jahr zu hause verbracht, weihnachten war mir immer heilig, weil wir uns leider immer so selten gesehen haben.
jetzt können wir uns beide nicht vorstellen weihnachten zuhause zu sitzen, nur wir beide, und meine mama ist nicht dabei. ich denke wir werden beide versuchen diesen tag einfach nur rumzukriegen, mein vater hat gsd eine einladung bekommen, und ist somit auch nicht alleine, und ich hab ja hier meinen freund und meine hunde.
bezüglich des vielleicht etwas weniger zärtlich sein damit es dem kind nicht so schwerfällt währned man doch eigentlich innig liebt: ich glaube das funktioniert nicht. ganz einfach weil es die mutter ist.
meine mama und ich haben uns immer so häufig gestritten, auch nach der diagnose als wir dachten sie hat noch ein paar jahre zu leben haben wir nie darüber gesprochen was wir versäumt haben, was falsch lief etc.
erst als uns allen klar war (also quasi einen tag vor ihrem tod) dass sie sterben wird, sind sämtliche mauern gefallen und ich habe ihr gesagt wie sehr ich sie liebe. so wäre mir das wohl nie über die lippen gekommen, ich bin da eher der verschlossene typ.
manchen leuten fällt so etwas vielleicht einfach schwerer.
das sprichwort dass man erst merkt wie sehr man etwas liebt, wenn man es nicht mehr hat, das ist leider sehr sehr war. es ist jetzt genau drei wochen her dass sie gestorben ist, und ich bin einfach so in ein tiefes schwarzes loch gefallen, weine jede nacht heimlich und funktioniere einfach noch nur, das leben muss ja weitergehen, obwohl ich am liebsten nur die decke über den kopf ziehen würde und mich gerne aus der welt ein wenig zurückziehen würde, weil da einfach zu viel trauer ist, darüber dass sie nicht mehr da ist, dass sie so viel leiden musste, dass sie selber so unendlich traurig war zu gehen, darüber dass sie heute nicht erlebt hat, und morgen auch nicht, das ist so schwer zu ertragen.
ich habe genau einmal von ihr geträumt, ich sass im haus meiner eltern, und sie lief vorbei, und ich meinte nur "hallo", ohne groß aufzuschauen. und habe dann selber im traum gemerkt: moment mal, sie ist doch tot, du musst jetzt aufstehen und sie umarmen wo sie doch jetzt wieder da ist, und dann hab ich hochgeschaut und sie war weg und ich bin weinend aufgewacht.
es ist einfach so schwer, und es tut so weh.
traurige grüße
anne
ich wünschte auch ich hätte noch irgendeine aufnahme meiner mom, also mit stimme, auch wenn ich mir diese vielleicht gerade nicht anschauen könnte. aber so habe ich angst, vielleicht einmal zu vergessen, wie sie gesprochen hat.
mein vater und ich werden dieses jahr weihnachten getrennt verbringen. normalerweise habe ich bis jetzt bis auf zwei ausnahmen jedes jahr zu hause verbracht, weihnachten war mir immer heilig, weil wir uns leider immer so selten gesehen haben.
jetzt können wir uns beide nicht vorstellen weihnachten zuhause zu sitzen, nur wir beide, und meine mama ist nicht dabei. ich denke wir werden beide versuchen diesen tag einfach nur rumzukriegen, mein vater hat gsd eine einladung bekommen, und ist somit auch nicht alleine, und ich hab ja hier meinen freund und meine hunde.
bezüglich des vielleicht etwas weniger zärtlich sein damit es dem kind nicht so schwerfällt währned man doch eigentlich innig liebt: ich glaube das funktioniert nicht. ganz einfach weil es die mutter ist.
meine mama und ich haben uns immer so häufig gestritten, auch nach der diagnose als wir dachten sie hat noch ein paar jahre zu leben haben wir nie darüber gesprochen was wir versäumt haben, was falsch lief etc.
erst als uns allen klar war (also quasi einen tag vor ihrem tod) dass sie sterben wird, sind sämtliche mauern gefallen und ich habe ihr gesagt wie sehr ich sie liebe. so wäre mir das wohl nie über die lippen gekommen, ich bin da eher der verschlossene typ.
manchen leuten fällt so etwas vielleicht einfach schwerer.
das sprichwort dass man erst merkt wie sehr man etwas liebt, wenn man es nicht mehr hat, das ist leider sehr sehr war. es ist jetzt genau drei wochen her dass sie gestorben ist, und ich bin einfach so in ein tiefes schwarzes loch gefallen, weine jede nacht heimlich und funktioniere einfach noch nur, das leben muss ja weitergehen, obwohl ich am liebsten nur die decke über den kopf ziehen würde und mich gerne aus der welt ein wenig zurückziehen würde, weil da einfach zu viel trauer ist, darüber dass sie nicht mehr da ist, dass sie so viel leiden musste, dass sie selber so unendlich traurig war zu gehen, darüber dass sie heute nicht erlebt hat, und morgen auch nicht, das ist so schwer zu ertragen.
ich habe genau einmal von ihr geträumt, ich sass im haus meiner eltern, und sie lief vorbei, und ich meinte nur "hallo", ohne groß aufzuschauen. und habe dann selber im traum gemerkt: moment mal, sie ist doch tot, du musst jetzt aufstehen und sie umarmen wo sie doch jetzt wieder da ist, und dann hab ich hochgeschaut und sie war weg und ich bin weinend aufgewacht.
es ist einfach so schwer, und es tut so weh.
traurige grüße
anne
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