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Margret antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom?
22 Juni 2011 16:43
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    11 September 2026
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Liebe Heike,

das tut mir sehr leid für euch!

Wenn ich dir jetzt schreibe, dass du erst mal abwarten sollst... und dich nicht verrückt machen... dan nützt dir das gewiss nur wenig.

Ich kann deine Angst sehr gut verstehen - wer könnte das nicht?

Leider kann ich dir nichts von deiner Belastung abnehmen, aber ich kann an euch denken und dir anbieten, dich mit uns allen hier im Forum immer wieder auszutauschen. Oft hilft es einem ja schon, dass man mit seinen Sorgen nicht so allein ist.

Ich schick dir ein großes Paket Kraft und Mut und - wenn du magst - eine tröstende Umarmung,

Margret


fara antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom?
22 Juni 2011 09:13
  • fara
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    11 September 2026
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Hallo ihr lieben, leider ist bei uns in letzter Zeit so viel passiert, dass ich nicht dazu gekommen bin mich mal wieder zu melden. Mein Schatz hat ja nun einen zyklusChemobekommen, aber dann ging es nur noch bergab...:cry:
Immer wieder dieses Wasser im Körper... es wurden x-verschiedene Tabletten ausprobiert...immer wieder punktiert, nach Hause geschickt, und nach ein paar Tagen wieder über die Notaufnahme ins KH.
Gestern nun habe ich auf ein Gespräch mit dem OA gedrängt, bei dem uns dann eröffnet wurde, dass die Chemo bei ihm keinerlei Wirkung gezeigt hat. Im Gegenteil: Ihm geht es viel schlechter als zuvor....
Es wurde ein Tumor am Herzen enddeckt, von dem heute eine Probe entnommen wird um ihn dann so schnell wie möglich zu bestrahlen....
Dieser Tumor am Herzen ist laut Aussage des Arztes eine "Rarität". Wenn er nicht bestrahlt wird, hat er höchstens noch einige Wochen zu leben:cry:
Wir sind einfach nur total verzweifelt...Ich frage mich einfach immer wieder warum???
Werde mich jetzt mit Hausarbeit ablenken, u auf seinen Anruf nach der Biopsie warten....
Heike

Margret antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom?
05 Mai 2011 07:25
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Hallo Heike,

auch du als nächste Angehörige kannst dir psychotherapeutisch helfen lassen. Ich habe das kurz nach der Diagnose auch gemacht - es war nötig, wirklich... und es hat mir sehr geholfen.

In der von mir empfohlenen Broschüre Nr. 42 "Hilfen für Angehörige" findest du alle Infos, die dir helfen können, inkl. Kontaktadressen.

Den Rat der Kontaktaufnahme zur SHG kann ich nur wiederholen. Es genügt oft schon, sich telefonisch auszutauschen.

Liebe Grüße,
Margret

joseph antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom?
04 Mai 2011 22:35
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Hallo Heike

Eine Selbshilfegruppe arbeitet nicht nur im Direkt-Visual-Kontakt, vieles kann auch per Mail oder Telefon abgearbeitet werden

Der Leiter der Gruppe Leipzig ist ein guter Bekannter von mir, sehr gutmütiger Mensch, scheu nicht den Kontakt:wink:

Menschlichkeit ist das was die Selbshilfegruppen ausmachen, das, genau das braucht man in solchen Situationen

Ich selber leite keine Selbshilfegruppe direkt, aber ich finde, die machen Ihre Sache sehr gut

Betreff : die Distanz ......... wenn ich mir das so ansehe auf Googlemaps....... knappe 70 km .......... ein Katzensprung:oops:, ich fahr manchmal über 1.000km zu Mitpatienten, oder wie vor 2 Wochen 550km (Bad-Staffelstein)

Liebe Grüsse

Joseph

fara antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom?
04 Mai 2011 21:43
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@joseph
wir kommen aus Dessau, die nächste Selbshilfegruppe ist (laut Startseite) in Leipzig. Das ist schon ein ganz schönes Stück, außerdem sind da die Zeiten vormittags, da muss ich meistens arbeiten und selber fahren kann mein LG ja auch nicht....
@margret
ja, ich denke schon dass er psychologische hilfe benötigt, denn meiner meinung nach hat er noch gar nicht realisiert, was diese Krankeit für ihn bedeutet....
(manchmal glaub ich aber, dass ich den psychologen nötiger hätte...:oops:)

Margret antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom?
04 Mai 2011 20:27
  • Margret
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Hallo Heike,

psychologische Unterstützung ist nach meiner Erfahrung sinnvoll - wenn der Patient sie will und annimmt. Die Diagnose wirft einen ja erstmal in ein tiefes Loch und man braucht eine Menge Kraft, da wieder herauszukommen und mit innerer Stärke die Krankheit zu bekämpfen.

Nehmt alle Hilfe mit, die ihr bekommen könnt. "Nein danke" sagen kann man ja immer noch...

Liebe Grüße,
Margret