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Jeanny150765 antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
09 Jan. 2011 02:32
- Jeanny150765
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
17 Juni 2010
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Hallo liebe Sina,
ich kann mir wirklich gut vorstellen,das Ihr alle sehr verzweifelt
seit.Für uns ist auch eine Welt zusammen gebrochen,an dem Tag als die Ärztin das Ergebniss mitgeteilt hat.Man liest dann sofort im Internet
um was es sich bei dieser Krankheit eigentlich handelt.Dann liest man:Lebenserwartung vielleicht 3-5 Jahre und wird fast verrückt vor Angst.Alles ist neu und unbegreiflich und soooo hoffnungslos.
Aber glaub mir: so ist es nicht!
Das wichtigste ist,sich zu informieren,wissen was auf einem zukommt.Die Chemo muss einfach sein.Das drängt die Krankheit zurück.Diese wird ein nicht ganz so leichter Weg,aber es lohnt sich.
Wenn Ihr dann seht,das die Therapie anschlägt,dann schöpft man auch wieder Mut.Mit dieser doofen Krankheit kann man wirklich noch
viele Jahre leben.Sie sind halt gekennzeichnet durch wieder mal immer notwendige Therapien,wenn es dann zu einem Rückfall kommen sollte!!Meine Mutti macht gerade den 7.Zyklus und hat es hoffentlich bald geschafft.Die Therapie,die man Ihr empfohlen hat,schlägt wirklich sehr gut an,wir sind voller Hoffnung.Auch wenn die letzten Monate nicht so einfach waren,es kann zu Schmerzen ,Neurophatien und und und kommen,auch die Kraft und Hoffnungslosigkeit können sich einstellen,aber dann sind wir als Angehörige da,weiter für Kraft,Unterstützung und Mut machen zu sorgen und dann geht es immer weiter Richtung :stabile Krankheit.
Ich wünsche Euch viel Kraft und Optimismus für die kommende Zeit und bitte nicht aufgeben.Alles wird gut.
Liebe Grüße
Jeanny
ich kann mir wirklich gut vorstellen,das Ihr alle sehr verzweifelt
seit.Für uns ist auch eine Welt zusammen gebrochen,an dem Tag als die Ärztin das Ergebniss mitgeteilt hat.Man liest dann sofort im Internet
um was es sich bei dieser Krankheit eigentlich handelt.Dann liest man:Lebenserwartung vielleicht 3-5 Jahre und wird fast verrückt vor Angst.Alles ist neu und unbegreiflich und soooo hoffnungslos.
Aber glaub mir: so ist es nicht!
Das wichtigste ist,sich zu informieren,wissen was auf einem zukommt.Die Chemo muss einfach sein.Das drängt die Krankheit zurück.Diese wird ein nicht ganz so leichter Weg,aber es lohnt sich.
Wenn Ihr dann seht,das die Therapie anschlägt,dann schöpft man auch wieder Mut.Mit dieser doofen Krankheit kann man wirklich noch
viele Jahre leben.Sie sind halt gekennzeichnet durch wieder mal immer notwendige Therapien,wenn es dann zu einem Rückfall kommen sollte!!Meine Mutti macht gerade den 7.Zyklus und hat es hoffentlich bald geschafft.Die Therapie,die man Ihr empfohlen hat,schlägt wirklich sehr gut an,wir sind voller Hoffnung.Auch wenn die letzten Monate nicht so einfach waren,es kann zu Schmerzen ,Neurophatien und und und kommen,auch die Kraft und Hoffnungslosigkeit können sich einstellen,aber dann sind wir als Angehörige da,weiter für Kraft,Unterstützung und Mut machen zu sorgen und dann geht es immer weiter Richtung :stabile Krankheit.
Ich wünsche Euch viel Kraft und Optimismus für die kommende Zeit und bitte nicht aufgeben.Alles wird gut.
Liebe Grüße
Jeanny
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gast antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
08 Jan. 2011 23:17
- gast
- Autor
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11 September 2026
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Hallo Caro und Monika,
vielen lieben Dank für eure Hinweise und lieben Dank für eure Worte, ich zerre zurzeit davon.
Heute hat meine Mama am Rechner dies Seite durchgelesen, sie ist ja sehr informativ, sie konnte sich vieles rausziehen und war dann doch realistisch. Leider kommt eine Stammzellentherapie nicht in Frage, dass sie früher eine Hepatitis in der Kindheit hatte die leider unbehandelt blieb, da in der Nachkriegszeit sich darum nicht auch noch gekümmert werden konnte. Das Risiko wäre leider zu groß. Ich würde gerne mit ihr zum Heilpraktiker gegangen aber du hast Recht Caro, viele kennen sich bestimmt damit nicht aus. Das habe ich fast nicht bedacht. Sie weiß nicht, ob die Chemo so viel Sinn macht aber durchziehen will sie es! Was mir Angst macht, ist die Haltung meines Vater; nichts sehen, nichts sagen, nichts hören. Er ist der Meinung er muss sie den ganzen Tag bei Laune halten und wir sollen bloß alle nicht darüber sprechen, dann könnte es schlimmer werde. ich habe mit ihm gesprochen aber er will es nicht einsehen.
Naja...ich warte ab und lese weiter.
LG
Sina
vielen lieben Dank für eure Hinweise und lieben Dank für eure Worte, ich zerre zurzeit davon.
Heute hat meine Mama am Rechner dies Seite durchgelesen, sie ist ja sehr informativ, sie konnte sich vieles rausziehen und war dann doch realistisch. Leider kommt eine Stammzellentherapie nicht in Frage, dass sie früher eine Hepatitis in der Kindheit hatte die leider unbehandelt blieb, da in der Nachkriegszeit sich darum nicht auch noch gekümmert werden konnte. Das Risiko wäre leider zu groß. Ich würde gerne mit ihr zum Heilpraktiker gegangen aber du hast Recht Caro, viele kennen sich bestimmt damit nicht aus. Das habe ich fast nicht bedacht. Sie weiß nicht, ob die Chemo so viel Sinn macht aber durchziehen will sie es! Was mir Angst macht, ist die Haltung meines Vater; nichts sehen, nichts sagen, nichts hören. Er ist der Meinung er muss sie den ganzen Tag bei Laune halten und wir sollen bloß alle nicht darüber sprechen, dann könnte es schlimmer werde. ich habe mit ihm gesprochen aber er will es nicht einsehen.
Naja...ich warte ab und lese weiter.
LG
Sina
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Caro antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
08 Jan. 2011 16:25
- Caro
692 Beiträge seit
23 Oktober 2009
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- Beiträge: 692
Hallo Sina,
wie Monika schon sagte, die Chemos vertragen die meisten Patienten recht gut. Mach dich bloß nicht verrückt, aber frag die Ärzte, frag hier im Forum - ich glaub das Schlimmste ist am Anfang nach der Diagnose das große Unbekannte. So war es jedenfalls bei mir. Vor allem lass dir nicht von guten Freunden irgendwelche Mittelchen aufschwatzen, die sooo gut gegen Krebs helfen sollten. Das kann bei dieser Krankheit außerordentlich schädlich sein, da mit den meisten dieser Mittel das Immunsystem angeheizt werden soll, was aber beim Multiplen Myelom gerade das entartete ist (z.B. Mistel). Auch andere Sachen wie grüner Tee oder hochdosiertes Vitamin C vertragen sich oft nicht mit bestimmten Chemos. Also ehe deine Mutter irgendwas zur Unterstützung zu sich nehmen will, immer erst den behandelnden Arzt für das MM fragen. Auch viele Allgemeinmediziner und Heilpraktiker wissen über die, insgesamt doch recht seltene Krankheit, einfach nicht genug.
Ich hab dir mall einen Link von der Uni Heidelberg - Patienteninformationen reingestellt, falls du den noch nicht kennst, ist dieser Bericht sehr gut verständlich:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin...atinfo/PatinfoMM.pdf
Viele liebe Grüße auch an deine Mutter
Caro
wie Monika schon sagte, die Chemos vertragen die meisten Patienten recht gut. Mach dich bloß nicht verrückt, aber frag die Ärzte, frag hier im Forum - ich glaub das Schlimmste ist am Anfang nach der Diagnose das große Unbekannte. So war es jedenfalls bei mir. Vor allem lass dir nicht von guten Freunden irgendwelche Mittelchen aufschwatzen, die sooo gut gegen Krebs helfen sollten. Das kann bei dieser Krankheit außerordentlich schädlich sein, da mit den meisten dieser Mittel das Immunsystem angeheizt werden soll, was aber beim Multiplen Myelom gerade das entartete ist (z.B. Mistel). Auch andere Sachen wie grüner Tee oder hochdosiertes Vitamin C vertragen sich oft nicht mit bestimmten Chemos. Also ehe deine Mutter irgendwas zur Unterstützung zu sich nehmen will, immer erst den behandelnden Arzt für das MM fragen. Auch viele Allgemeinmediziner und Heilpraktiker wissen über die, insgesamt doch recht seltene Krankheit, einfach nicht genug.
Ich hab dir mall einen Link von der Uni Heidelberg - Patienteninformationen reingestellt, falls du den noch nicht kennst, ist dieser Bericht sehr gut verständlich:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin...atinfo/PatinfoMM.pdf
Viele liebe Grüße auch an deine Mutter
Caro
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leopoldi antwortete auf Meine Mutter ist betroffen
08 Jan. 2011 14:36
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
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- Beiträge: 1197
Hallo Sina,
sicher hast Du schon einiges über die Krankheit gelesen. Die Statistiken mit Überlebenszeiten solltest Du Dir nicht zu sehr zu Herzen nehmen, die sind oft schon überholt.
Das Wissen um die Therapien die jetzt auf Deine Mutter zukommen, macht Dir bestimmt Sorgen. Die meisten Patienten vertragen aber die Chemos relativ gut. Und so dumm das jetzt klingt: es ist wie bei jedem Krebs; in "höherem" Alter findet die Zellteilung nicht mehr so zügig statt, dann vermehren sich auch die bösartigen Zellen nicht so schnell.
Anfangs ist es ein guter Weg, in kleinen Etappen zu denken, sich über kleine Erfolge zu freuen. Ich denke, dass Deine Mutter sicherlich noch eine ganze Reihe an guten Jahren vor sich haben kann.
Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute.
LGe
Monika
sicher hast Du schon einiges über die Krankheit gelesen. Die Statistiken mit Überlebenszeiten solltest Du Dir nicht zu sehr zu Herzen nehmen, die sind oft schon überholt.
Das Wissen um die Therapien die jetzt auf Deine Mutter zukommen, macht Dir bestimmt Sorgen. Die meisten Patienten vertragen aber die Chemos relativ gut. Und so dumm das jetzt klingt: es ist wie bei jedem Krebs; in "höherem" Alter findet die Zellteilung nicht mehr so zügig statt, dann vermehren sich auch die bösartigen Zellen nicht so schnell.
Anfangs ist es ein guter Weg, in kleinen Etappen zu denken, sich über kleine Erfolge zu freuen. Ich denke, dass Deine Mutter sicherlich noch eine ganze Reihe an guten Jahren vor sich haben kann.
Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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Meine Mutter ist betroffen wurde erstellt von gast
08 Jan. 2011 01:42
- gast
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
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Hallo allerseits,
bei meiner Mutter - 72 J.-wurde durch Zufall MM entdeckt. Laut Arzt ist sie im Sta. II/a
Wir sind ganz unbedarft mit dieser Erkrankung aber allmählich bekomme ich große Angst. Nach ihrem Urlaub fängt sie mit der Chemo an. Ich habe leider seit gestern, als ich mit beim Arzt war, kein gutes Gefühl. Ich hoffe, dass ich eines besseren belehrt werde.
Ich wünsche alles viel Glück und hoffe das eure Wünsche in Erfüllumg gehen mögen.
LG
Sina
bei meiner Mutter - 72 J.-wurde durch Zufall MM entdeckt. Laut Arzt ist sie im Sta. II/a
Wir sind ganz unbedarft mit dieser Erkrankung aber allmählich bekomme ich große Angst. Nach ihrem Urlaub fängt sie mit der Chemo an. Ich habe leider seit gestern, als ich mit beim Arzt war, kein gutes Gefühl. Ich hoffe, dass ich eines besseren belehrt werde.
Ich wünsche alles viel Glück und hoffe das eure Wünsche in Erfüllumg gehen mögen.
LG
Sina
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