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29 Juli 2010 16:42
  • sergio
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
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Vielen Dank Joseph, interessanter Artikel,
bei mir hat es fast ein jahr gedauert, bis sich die beiden Vit. D normalisiert haben, nach fast einem Jahr Dexamethasoneinnahme
Die Werte steigen sehr langsam, Vit.D einnahme und viel Sonne haben geholfen.
Aber man braucht auch einen kompetenten Arzt, mit dem man das verfolgen kann,
gruss

Sergio

29 Juli 2010 16:11
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Heiri

Vitamin D Mangel ........ heisst nicht, dass dieser innerhalb von 1 oder 2 Ampullen auf Norm gebracht werden kann

Vitamin D 3 baut sich extrem langsam auf und dieses auch nur, wenn man sich in der frischen Luft und unter Sonneneinfluss befindet

Im Krankenhaus wird das Vitamin D 3 schneller abgebaut als man es draussen aufbauen kann

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Urheberechtlich geschützter Artikel, zum einlesen

Vitamin D schützt vor Krebs

Vitamin D schützt vor Krebs, nicht nur vor Rachitis und Osteoporose, wie zahlreiche neuere Forschungsarbeiten zeigen. Zu diesem Thema wurde Anfang Mai in Homburg ein internationales Symposium abgehalten. Auf Einladung der Privatdozenten Dr. Jörg Reichrath (Hautklinik) und Dr. Michael Friedrich (Frauenklinik) und der jeweiligen Klinikdirektoren Prof. Wolfgang Tilgen (Hautklinik) und Prof. Werner Schmidt (Frauenklinik) berichteten die führenden Experten aus aller Welt über ihre neuesten Untersuchungsergebnisse zur Rolle von Vitamin D-Analoga bei der Prävention und Therapie von Krebserkrankungen. Zu den neuen Erkenntnissen über die bislang völlig unterschätzte Bedeutung von Vitamin D konnten die Homburger Wissenschaftler Reichrath und Friedrich maßgeblich beitragen. Nachfolgend vermitteln sie einen Überblick über den gegenwärtigen Erkenntnis-Stand, wie er sich nach dem von ihnen organisierten Ersten Internationalen Symposium "Vitamin D Analogs in Cancer Prevention and Therapy" darstellt.

ML

Vitamin D, auch bekannt als das "Sonnenschein-Vitamin", ist kein Vitamin im eigentlichen Sinn, sondern ein Hormon. Der Begriff Vitamin wurde ihm fälschlicherweise zugeordnet, nachdem man schon früh feststellte, dass diese im Lebertran enthaltene Substanz bei Kindern Rachitis verhindern bzw. heilen kann. Vitamin D-Mangel ist weit verbreitet und in seiner Häufigkeit, aber auch in seiner Konsequenz für die Gesundheit bislang unterschätzt. Betroffen können generell alle Bevölkerungsgruppen sein. Einem besonderen Gesundheitsrisiko sind aber vor allem ältere Menschen, Menschen mit stärkerer Hautpigmentierung sowie Säuglinge und Kleinkinder ausgesetzt. Ein schwerer Mangel besteht häufig im Winter. Wichtigste Ursache hierfür ist die in unseren Breiten relativ geringe UV-Strahlung. Wegen der Gefahr von Hautkrebs wird der direkte Kontakt mit der Sonne oft gemieden - ein echtes Dilemma, denn bis zu 90 Prozent des benötigten Vitamin D wird in der Haut mit Hilfe der Sonne gebildet. Auch das in Sonnenstudios verwendete UV-A-Licht führt nicht zur Vitamin D-Bildung. Und Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen, ist nur begrenzt möglich: Neben Lebertran ist es nur in wenigen Nahrungsmitteln wie in einigen Fischarten (z.B. Lachs und Makrele) enthalten. Es bleibt daher vielfach nur die Einnahme von Ersatz-Medikamenten.

Neuere Ergebnisse zeigen, dass die biologisch aktive Form des Vitamin D, das 1,25-Dihydroxyvitamin D, nicht nur in der Niere gebildet wird, sondern auch in einer ganzen Reihe von Geweben. Dort reguliert 1,25-Dihydroxyvitamin D über die Bindung an spezifische Zellkernrezeptoren lokal das Zellwachstum. Einerseits wird so die Zellproliferation gehemmt, andererseits die Zellreifung induziert. Untersuchungen sprechen nun dafür, dass diese Mechanismen einer Krebsentstehung vorbeugen. Zahlreiche Studien bestätigen den Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Dickdarm-, Prostata- und Brustkrebs: Diese Krebsarten treten signifikant häufiger auf in höheren Breitengraden, also dort, wo aufgrund geringerer Sonneneinstrahlung auch weniger Vitamin D in der Haut gebildet wird. Bei einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung ist das Risiko für unterschiedliche Krebsarten (u.a. Dickdarmkrebs) deutlich geringer.

Die Tatsache, dass die meisten Körpergewebe nicht nur 1,25-Dihydroxyvitamin D über eigene Rezeptoren erkennen, sondern es auch bilden können, lässt den Schluss zu, dass Vitamin D ein zentrales Hormon mit schützender Wirkung auch bei anderen Krankheiten ist. So zeigen Studien einen Zusammenhang von Vitamin D-Mangel und dem Typ I Diabetes, Multipler Sklerose und Rheumatischer Arthritis. Diskutiert wird hier eine zentrale Bedeutung von 1,25-Dihydroxyvitamin D für das Immunsystem. Die schützenden Eigenschaften von Vitamin D beugen darüber hinaus auch Alterungsvorgängen vor, etwa in der Haut gegen UV-bedingte Schädigungen. Vitamin D-Analoga sind also auch für einen Einsatz in der "Anti-Aging Therapie" aussichtsreich.

Chronischer Vitamin D-Mangel führt im Knochen zu einem Mineralisationsdefekt: Rachitis bei Kindern, Osteomalazie (auch Rachitis der Erwachsenen genannt) und Osteoporose (Verlust an Knochenmasse) sind die Folgen. Die Häufigkeit der Osteoporose hat in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen. In der Prophylaxe und Behandlung dieser Krankheit zeigt sich jedoch immer wieder, dass die Zusammenhänge mit dem Vitamin D-Mangel nicht ausreichend bekannt sind. Häufig wird nur auf eine bessere Calcium-Versorgung geachtet. Dabei wird aber vergessen, dass eine optimale Calcium-Resorption im Darm nur bei ausreichender Vitamin D-Versorgung stattfinden kann.

Jörg Reichrath und Michael Friedrich
Wieviel Vitamin D braucht der Mensch?
Vitamin D-Mangel kann durch die Messung von 25-Hydroxyvitamin D im Blut erfasst werden. Die Normbereiche werden in der Literatur mit ca. 10-60ng/mL angegeben. Werte unter 10 ng/mL werden als schwerer Mangel eingestuft. Neuere Studien zeigen allerdings, dass bereits bei Werten zwischen 10 und 20 ng/mL von einem Vitamin-D-Mangel gesprochen werden muss, da in diesen Fällen sich häufig eine Überaktivität der Nebenschilddrüse bemerkbar macht. Für 25-Hydroxyvitamin D sollte im Hinblick auf die Knochengesundheit 20 ng/mL als Mindestwert angesehen werden. Zur Vorbeugung von Krebs wird jetzt von Experten sogar ein Mindestwert von 25-30ng/mL empfohlen. Auch ein Einsatz von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel (z.B. in Milch) erscheint durchaus sinnvoll. Dazu fehlen in Deutschland zurzeit allerdings die rechtlichen Voraussetzungen. Wird Vitamin D über Medikamente eingenommen, sollte generell ein Zielbereich von 25-45ng/mL angestrebt werden. Hierbei wird eine zweimalige Kontrollmessung pro Jahr empfohlen.

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Liebe Grüsse

Joseph

27 Juli 2010 14:40
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Heiri,
sind deine Nieren in Ordnung, oder gibt es da eine chronische Funktionsstörung die eventuell schleichend zunimmt.
Du solltest dringend deine Nierenfunktion prüfen lassen, aber das müssten deine Ärzte ja schon längst gemacht haben.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

27 Juli 2010 09:48
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
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Hallo,

hast du denn als Diagnose das Multiple Myelom bekommen,oder tappen deine Ärzte noch im dunkeln und du bist von allein auf die vermutliche Diagnose gekommen. Ist ein bischen Unklar was du schreibst.
Habe selbst einen Deckplatteneinbruch gehabt mit leichter Anämie,ebenfalls kein Eisenmangel. Habe aber im KKH innerhalb kurzer Zeit die Diagnose Plasmozytom bekommen.

Gruß

27 Juli 2010 09:06
  • gast
  • Autor
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    11 September 2026
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Guten Tag

Hat jemand ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht?

- Vitamin-D-Mangell, welcher sich nicht korrigieren lässt (der Körper "zapft" immer mehr ab)

- Deckplatteneinbrüche ohne Fremdeinwirkug (bin 35 Jahre alt)

Besteht einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Spontanfrakturen?

- eine ungeklärte Anämie (kein Eisenmangel)

Meine Ärzte haben bis jetzt keinen Plan...

Danke und Gruss

Heiri