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12 Juli 2021 17:43
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Eva,
naja- da muss ich ja vor Verlegenheit rot werden :-)
Die meisten MM-ler haben ja viel Schreckliches erlebt. Das Schlimme daran ist, dass es nie ganz vorbei ist. Niemand weiß was morgen kommt. Das Schöne hier ist, dass wir uns gegenseitig helfn können mit unseren Erfahrungen und unserem notwendig erworbenen Wissen.
Übrigens, was Mathis hier auch schreibt, hate ich vergessen zu erwähnen:Bei mir ist jedesmal nach Bestrahlung die Tumorlast enorm gesunken ( IGG u. Gammazacke/M-Gradient.) Also auch daran kann man den Erfolg erkennen!
Mir geht es z.Z. einigermaßen- gemessen an dem was schon war, nicht etwa an "Normalos" gemessen.
Mich macht unruhig, dass meine Marker etwas gestiegen sind trotz Rev, also knapp über Norm. Falls das so weitergeht müsste Rev erhöht oder ergänzt werden.
Jedenfalls danke ich den Mitpatienten hier, welche sich um mich gesorgt u. daher kontaktiert haben!
L.G.
Undine

12 Juli 2021 11:02
  • sautermathiszh
  • 37 Beiträge seit
    17 Dezember 2020
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Liebe Eva

Ich hatte im Februar eine Bestrahlung des LWK 2, da dieser komplett infiltriert war. Da wurde mir mit 50 gy über 5 Wochen eingeheizt.
Auch ich stellte diese Frage dem Radio Onkologen. Diese meinten, das wäre in Zukunft kein Thema mehr, in der Regel sind die Myelomzellen tot, da sie sehr empfindlich auf die Bestrahlung reagieren.
Auch habe auch meinen Häma/onkologen gefragt und der meinte, erstmal kein MRT. Bei mir müssen einfach die Kappa Leichtketten runter (das ist mein aller einziger Tumorindikator, ich habe sonst alles im Normalbereich). Die Ratio war vor der Bestrahlung knapp über 20, nach der ersten Verlaufskontrolle sinkend, und letzte Woche bei der zweiten Verlaufskontrolle meinte der Arzt, dass sich jetzt die Ratio eigentlich einpendeln müsste und dann ist auch kein MRT angesagt. Die Resultate bekomme ich erst diese Woche. Wenn nicht, müssen wir nochmals über die Bücher.

Schöne Grüsse
Mathis

11 Juli 2021 20:48
  • Stani
  • Autor
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
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Liebe Undine,
mehr noch als über Deine fundierte, weil selbst erfahrene, Antwort, freue ich mich, von DIR zu hören. Mit großer Besorgnis sehe ich, was für eine schwere Zeit Du durch machst. Ich weiß, dass es in jedem Menschenleben Zeiten gibt, die einem, mehr als deutlich, zeigen, wie sehr man doch auf sich selbst gestellt ist (wenn man ein Kind zur Welt bringt, eine schwere Krankheit, der Tod z.B.)..dass einem niemand, außer man sich selbst, wirklich helfen kann. Man ist selbst alles was man hat, diese Situation durchzustehen,- völlig egal, ob liebe Menschen da sind oder nicht. Sie meinen es gut und sind dennoch so hilflos. Ich kenne das von beiden Seiten. Du bist eine starke Persönlichkeit und gibst, selbst in schweren Zeiten, noch ab von deinem Wissen und Deiner Erfahrung. Ich danke Dir von Herzen und mit großer Hochachtung dafür! Möge Deine Kraft immer auch für DICH reichen!

Ganz lieber Gruß- Eva

11 Juli 2021 15:39
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Stani,
ich hatte schon einige Bestrahlungen.
Einmal bei einem gut Apfelsinen großen Tumor aus dem Schlüsselbein. Da konnte man bereits während der 10 Bestrahlungen zusehen wie der Tumor zurückging. Ist danach restlos verschwunden, ein CT/ MRT wurde da nicht gemacht- wozu auch.
Einmal war mein Oberschenkelknochen betroffen, schmerzhaft u. akut Bruch- gefährdet (laut CT). Danach habe ich gefragt, wann ein CT zur Kontrolle fällig sei, Antwort des Radiologen, es würde Monate dauern, bis man den Erfolg im CT sähe.
Eine weitere Bestrahlung erhielt ich im Kreuzbein/ Steißbein- Bereich bei Querschnitt u. schrecklichen Nervenschmerzen. Die Diagnose war sehr ungenau u. die Aussicht gering. Aber ich habe es machen lassen, weil es die einzige Chance war. Mit Erfolg! Querschnitt u. Schmerzen behoben- obwohl niemand erklären konnte warum genau.
Somit sind meine Erfahrungen mit Bestrahlung durchaus positiv.
Was deinen Fall betrifft: Es spricht doch alles dafür, dass es erfolgreich war! Schwellung und Schmerzen gingen zurück- was will man mehr. Dass niemand vernünftig die Befunde bespricht ist NICHT hinzunehmen. Ein guter Radiologe kann das, auf jeden Fall muss der behandende Onko euch alles erklären. Fragen und Löschern, notfalls durch ständige Wiederholung, wäre mein Rat.
So viel ich weiß, wirkt Bestrahlung noch Wochen o. länger nach Ende nach. Tumorzellen werden vernichtet, (manchmal auch die Haut u. umliegendes Gewebe geschädigt). Die Ausage eures Arztes wird wohl stimmen, dass es Monate dauert, bis man das Ergebnis beurteilen kann.
L.G.
Undine

11 Juli 2021 14:00 - 11 Juli 2021 14:02
  • Stani
  • Autor
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
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Hallo an Alle hier!

Frage: Viele von euch hatten ja auch Bestrahlungen. Ich nehme an, dass ihr auch CT oder MRT nach der Bestrahlung hattet,- früher oder später? Was war dann im bestrahlten Gebiet zu sehen? Mein Mann erhielt ca. 2 Monate nach Bestrahlung des Plasmozytoms ein MRT der BWS. Im Bereich des bestrahlten Tumors spricht der Befund von einer liquorisointensen Läsion.
Kein Mensch hat diesen Befund mit uns ausgewertet.....ich frage und hinterfrage viel, aber die Antwort war nur: das dauert Monate bis man da Genaueres sieht.
Habt ihr Erkenntnisse, was mit dem Tumor nach Bestrahlung passiert, wie lange das dauern kann, ob er vielleicht kleiner wird oder verschwindet und wie sich das im MRT darstellt?
Etwas muss damit passiert sein. Mein Mann hatte eine Beule am Rücken, die weg ging und auch die Schmerzen ließen nach. So, dass er zu Beginn der nachfolgenden Induktionschemo alle Morphine, Opiate und Lyrica absetzen konnte.

Lieber Gruß- Eva
Letzte Änderung: 11 Juli 2021 14:02 von Stani.