christa antwortete auf Nur knapp 1 Jahr überlebt mit MM
26 Mai 2010 23:03
- christa
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11 September 2026
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Hallo Gast,
das tut mir unendlich leid, dass Dein Vater so überraschend schnell verstorben ist. Ich wünsche Dir Trost, Mut und Kraft in der nächsten Zeit.
Mit großem Mitgefühl
Christa
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Christa
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Nur knapp 1 Jahr überlebt mit MM wurde erstellt von gast
26 Mai 2010 20:52
- gast
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11 September 2026
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Im Juni 2009 wurde bei meinem Vater das sogenannte MM als Zufallsbefund vom Hausarzt diagnostiziert.
Stadium 2. laut Onkologen in unserem Raum.
Wir wollten natürlich noch eine 2.- und 3.-Meinung einholen und sind demzufolge auch nach Heidelberg gefahren.
Osteolysen ließen sich nur im geringen Maß im Becken nachweisen und er merkte auch bis dato absolut nichts von der in Ihm schlummernde Krankheit.
Die Ärzte empfiehlen uns eine Hochdosistherapie mit anschl. Stammzellenrückführung, da mein Vater ansonsten keine Nebenerkrankungen aufwies.....eigentlich "kerngesund" war, bis auf diese hinterhältige Krankheit!
Er überstand die Chemo mit Bravur, ohne jegliche Vorkommnisse (außer Mundschleimhautproblematik und Geschmacksirritationen) war alles wunderbar.
Wir und auch die behandelnde Ärzte waren so voller Hoffnung- weil doch alles so gut verlief!
Vor zwei Wochen begann er dann aus heiterem Himmel zu "kränkeln".
Nasenbluten, Durchfall, Kopfweh und Kurzatmigkeit tauchten plötzlich auf.
Da die Blutwerte im März 2010 bei der Kontrolluntersuchung absolut okay waren, gingen wir von einem Infekt aus obwohl wir insgeheim doch sehr besorgt waren.
Einen Tag vor seiner nächsten Kontrolluntersuchung mußte er Nachts aufgrund von plötzlicher Atemnot mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden.
Seine Blutwerte waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf "Null".
Das Knochenmark produzierte keinerlei Leukozyten mehr.
Dazu kam eine linksseitige Lungenenzündung die sich innerhalb von wenigen Stunden über die ganze Lunge wie ein Flächenbrand ausbreitete.
Da er zu diesem Zeitpunkt schon sehr schwach war rieten uns die Ärzte Ihn ins künsliche Koma zu setzen.
Überlebenschance 50:50.
Wir hatten noch die Möglichkeit uns von Ihm zu verabschieden, und er verstarb dann leider bereits am Morgen danach.
Wir hoffen für alle Betroffenen daß Sie im Umgang mit dieser Krankheit mehr Glück haben als mein Vater!
Für mich ist die plötzliche Wendung immer noch unfassbar!!
Liebe Grüße S.
Stadium 2. laut Onkologen in unserem Raum.
Wir wollten natürlich noch eine 2.- und 3.-Meinung einholen und sind demzufolge auch nach Heidelberg gefahren.
Osteolysen ließen sich nur im geringen Maß im Becken nachweisen und er merkte auch bis dato absolut nichts von der in Ihm schlummernde Krankheit.
Die Ärzte empfiehlen uns eine Hochdosistherapie mit anschl. Stammzellenrückführung, da mein Vater ansonsten keine Nebenerkrankungen aufwies.....eigentlich "kerngesund" war, bis auf diese hinterhältige Krankheit!
Er überstand die Chemo mit Bravur, ohne jegliche Vorkommnisse (außer Mundschleimhautproblematik und Geschmacksirritationen) war alles wunderbar.
Wir und auch die behandelnde Ärzte waren so voller Hoffnung- weil doch alles so gut verlief!
Vor zwei Wochen begann er dann aus heiterem Himmel zu "kränkeln".
Nasenbluten, Durchfall, Kopfweh und Kurzatmigkeit tauchten plötzlich auf.
Da die Blutwerte im März 2010 bei der Kontrolluntersuchung absolut okay waren, gingen wir von einem Infekt aus obwohl wir insgeheim doch sehr besorgt waren.
Einen Tag vor seiner nächsten Kontrolluntersuchung mußte er Nachts aufgrund von plötzlicher Atemnot mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden.
Seine Blutwerte waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf "Null".
Das Knochenmark produzierte keinerlei Leukozyten mehr.
Dazu kam eine linksseitige Lungenenzündung die sich innerhalb von wenigen Stunden über die ganze Lunge wie ein Flächenbrand ausbreitete.
Da er zu diesem Zeitpunkt schon sehr schwach war rieten uns die Ärzte Ihn ins künsliche Koma zu setzen.
Überlebenschance 50:50.
Wir hatten noch die Möglichkeit uns von Ihm zu verabschieden, und er verstarb dann leider bereits am Morgen danach.
Wir hoffen für alle Betroffenen daß Sie im Umgang mit dieser Krankheit mehr Glück haben als mein Vater!
Für mich ist die plötzliche Wendung immer noch unfassbar!!
Liebe Grüße S.
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