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klaus99 antwortete auf Frage zu Laborbefung / weiterem Vorgehen
05 Mai 2019 19:44
- klaus99
-
468 Beiträge seit
05 Februar 2014
05 Februar 2014
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Hallo Tanja,
herzlich willkommen in unserem Kreis, auch wenn der Anlass vielleicht etwas beunruhigend ist.
Aufgrund der von dir geschilderten Laborbefunde würde ich mir keine trüben Gedanken machen. Nur ein geringer Prozentsatz von Patienten mit der Diagnose MGUS entwickeln daraus tatsächlich ein behandlungsbedürftiges Myelom.
Um Klarheit zu bekommen ist der Weg zu einem Hämatologen sinnvoll. Da du im Süden von Hamburg wohnst, könnte ich dir 2 erfahrene Spezialisten empfehlen:
Dr. Timo Hansen, Hämatologisch-Onkologische Praxis Altona
hopa.de/unsere-praxis/aerzteteam/dr-timon-hansen/
oder
Dr. Hans Salwender, Asklepios Klinik Altona
www.asklepios.com/details/arztprofil~prId=2593~
Ansonsten warte erst einmal die Untersuchung beim Lungenarzt ab, das ist im Augenblick wohl die wichtigere Baustelle.
Liebe Grüße
Klaus
herzlich willkommen in unserem Kreis, auch wenn der Anlass vielleicht etwas beunruhigend ist.
Aufgrund der von dir geschilderten Laborbefunde würde ich mir keine trüben Gedanken machen. Nur ein geringer Prozentsatz von Patienten mit der Diagnose MGUS entwickeln daraus tatsächlich ein behandlungsbedürftiges Myelom.
Um Klarheit zu bekommen ist der Weg zu einem Hämatologen sinnvoll. Da du im Süden von Hamburg wohnst, könnte ich dir 2 erfahrene Spezialisten empfehlen:
Dr. Timo Hansen, Hämatologisch-Onkologische Praxis Altona
hopa.de/unsere-praxis/aerzteteam/dr-timon-hansen/
oder
Dr. Hans Salwender, Asklepios Klinik Altona
www.asklepios.com/details/arztprofil~prId=2593~
Ansonsten warte erst einmal die Untersuchung beim Lungenarzt ab, das ist im Augenblick wohl die wichtigere Baustelle.
Liebe Grüße
Klaus
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Frage zu Laborbefung / weiterem Vorgehen wurde erstellt von Tanja17
05 Mai 2019 18:24 - 05 Mai 2019 19:28
- Tanja17
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
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MOIN in die Runde und schön, dass es euch gibt.
Meine Name ist Tanja, ich bin 46 Jahre alt und wohne im Süden Hamburgs.
Habe in den letzten 9 Monaten 28 Kilo aus gesundheitlichen Gründen abgenommen, im Winter einen leichten Infekt gehabt und seit Februar Probleme mit der Atmung (morgens gelber Auswurf, nur morgens) und leichte Atemnot bei Belastung. Mein Internist konnte keine verschleppte Erkältung feststellen, also ging ich zum HNO, weil bei der Atemnot auch der Hals verkrampfte. Sie tippte auf Allergie, Prick-Test schlug in Teilen an, Bluttest ohne jeglichen Befund. Ihr fragt euch jetzt sicher, warum ich hier schreibe... Sie hat bei dem Bluttest gleichzeitig einen kompletten Immunstatus abgefragt und mir diesen, recht kommentarlos in die Hand gedrückt und gesagt, ich hätte ein Problem und müsse zum Hämatologen. Ich habe dann den halben Abend erst mal gelesen, gegoogelt, geweint und wusste nicht was eigentlich los ist. Ich fühle mich gesund, leistungsstark und habe keinerlei Probleme mit Gelenken, Knochen oder ähnlichem. Hatte auch nie eine hohe Infektanfälligkeit oder sonstige Erkrankungen. Außer eine Sache: Bei mir wurde vor ca. 17 Jahren eine beginnende Spondylathrose in der Hüfte festgestellt.
Mein Blutbild war komplett unauffällig. Bei der Leukozytendifferenzierung kam eine leichte Erhöhung der Monozyten heraus (prozentual ok, absolut abweichend, Normwert 0.2-0.5/ Mein Wert: 0.67). Der IgA-Wert ist erhöht (Normwert 0.7-4.0/ Mein Wert: 6.37).
Bei der Elektrophorese kam eine erhöhte Beta-2-Fraktion , die höher als die Beta-1-Fraktion ist heraus. Zudem fraglicher Extragradient in der Gamma-Fraktion. Mein Albumin ist ganz leicht zu niedrig (0,03%). Am Ende steht dann Extragradient 1.8% bzw. Konzentration 1.5g/l. Ich habe keine Zacke in der Phorese (M-Gradient).
Ich habe Entzündungswerte im Blut (CRP bei 14 und BSG bei 31). Leichte Verminderung der T-Zellen.
Bei der Immunfixation steht: schwach IgG-Lambda. Es besteht eine schwach dargestellte monoklonale Gammopathie Typ IgG Lambda.
Dann steht da noch, dass es sich um MGUS oder Plasmozytom handeln könnte.
Ich war dann damit bei meinem Internisten, da die HNO-Ärztin absolut unmöglich war. Er hat mich erst mal komplett beruhigt und meinte, erst mal eins nach dem anderen. Die nächsten Schritte sind jetzt check beim Lungenarzt wegen der Atemnot (Hämoglobin ist bei mir absolut im Normbereich) und dann machen wir ein weiteres Blutbild mit Calcium, Nieren und LDH. Bei einer Blutuntersuchung vor 9 Monaten hatte ich einen ganz leicht erhöhten Calciumwert (0,01) und einen erhöhten LDH Wert (0,10). Die Nierenwerte waren in Ordnung.
Könnt ihr mir eine Einschätzung geben? Ich weiss, ihr seid keine Medizinier, aber mich hat es vergangenen Montag echt getroffen, vor allem auch die Art und Weise wie ich dieses Ergebnis erhalten habe und das ohne jegliche Erklärung. Noch etwas worauf ich achten sollte? Hämatologe wäre sicherlich der nächste Schritt, wenn die zweite Blutuntersuchung Fragen aufwirft.
Ich danke euch sehr und werde weiterhin berichten, wenn es etwas gibt.
Lieben Dank & viele Grüße
Tanja
Meine Name ist Tanja, ich bin 46 Jahre alt und wohne im Süden Hamburgs.
Habe in den letzten 9 Monaten 28 Kilo aus gesundheitlichen Gründen abgenommen, im Winter einen leichten Infekt gehabt und seit Februar Probleme mit der Atmung (morgens gelber Auswurf, nur morgens) und leichte Atemnot bei Belastung. Mein Internist konnte keine verschleppte Erkältung feststellen, also ging ich zum HNO, weil bei der Atemnot auch der Hals verkrampfte. Sie tippte auf Allergie, Prick-Test schlug in Teilen an, Bluttest ohne jeglichen Befund. Ihr fragt euch jetzt sicher, warum ich hier schreibe... Sie hat bei dem Bluttest gleichzeitig einen kompletten Immunstatus abgefragt und mir diesen, recht kommentarlos in die Hand gedrückt und gesagt, ich hätte ein Problem und müsse zum Hämatologen. Ich habe dann den halben Abend erst mal gelesen, gegoogelt, geweint und wusste nicht was eigentlich los ist. Ich fühle mich gesund, leistungsstark und habe keinerlei Probleme mit Gelenken, Knochen oder ähnlichem. Hatte auch nie eine hohe Infektanfälligkeit oder sonstige Erkrankungen. Außer eine Sache: Bei mir wurde vor ca. 17 Jahren eine beginnende Spondylathrose in der Hüfte festgestellt.
Mein Blutbild war komplett unauffällig. Bei der Leukozytendifferenzierung kam eine leichte Erhöhung der Monozyten heraus (prozentual ok, absolut abweichend, Normwert 0.2-0.5/ Mein Wert: 0.67). Der IgA-Wert ist erhöht (Normwert 0.7-4.0/ Mein Wert: 6.37).
Bei der Elektrophorese kam eine erhöhte Beta-2-Fraktion , die höher als die Beta-1-Fraktion ist heraus. Zudem fraglicher Extragradient in der Gamma-Fraktion. Mein Albumin ist ganz leicht zu niedrig (0,03%). Am Ende steht dann Extragradient 1.8% bzw. Konzentration 1.5g/l. Ich habe keine Zacke in der Phorese (M-Gradient).
Ich habe Entzündungswerte im Blut (CRP bei 14 und BSG bei 31). Leichte Verminderung der T-Zellen.
Bei der Immunfixation steht: schwach IgG-Lambda. Es besteht eine schwach dargestellte monoklonale Gammopathie Typ IgG Lambda.
Dann steht da noch, dass es sich um MGUS oder Plasmozytom handeln könnte.
Ich war dann damit bei meinem Internisten, da die HNO-Ärztin absolut unmöglich war. Er hat mich erst mal komplett beruhigt und meinte, erst mal eins nach dem anderen. Die nächsten Schritte sind jetzt check beim Lungenarzt wegen der Atemnot (Hämoglobin ist bei mir absolut im Normbereich) und dann machen wir ein weiteres Blutbild mit Calcium, Nieren und LDH. Bei einer Blutuntersuchung vor 9 Monaten hatte ich einen ganz leicht erhöhten Calciumwert (0,01) und einen erhöhten LDH Wert (0,10). Die Nierenwerte waren in Ordnung.
Könnt ihr mir eine Einschätzung geben? Ich weiss, ihr seid keine Medizinier, aber mich hat es vergangenen Montag echt getroffen, vor allem auch die Art und Weise wie ich dieses Ergebnis erhalten habe und das ohne jegliche Erklärung. Noch etwas worauf ich achten sollte? Hämatologe wäre sicherlich der nächste Schritt, wenn die zweite Blutuntersuchung Fragen aufwirft.
Ich danke euch sehr und werde weiterhin berichten, wenn es etwas gibt.
Lieben Dank & viele Grüße
Tanja
Letzte Änderung: 05 Mai 2019 19:28 von Tanja17.
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