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  • Emi
  • 230 Beiträge seit
    17 Dezember 2015
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Hallo Jo,

vielen Dank für diese übersichtliche Zusammenfassung! Und Viel Erfolg beim Gespräch heute!

Spannendes, wenn auch sehr komplexes Thema (mindestens für mich, die Bio noch nie mochte - dem damaligen Lehrer sei dank ;-) ). Kurze Frage: die erweiterte (=bessere als Standard?) Labordiagnostik (hier LD) ist wichtig für die Therapieauswahl, insbesondere wenn es um die CART-Zell Zherapie geht. Das verstehe ich. Schließlich muss das Ding ja greifen. Inwieweit die erweiterte LD bei anderen Therapien wichtig ist, fände ich jetzt noch interessant. Also:
Sollten vor Induktion und HD neben dem bekannten Hochrisikotests noch andere LD gemacht werden?
Dito bei Erhaltungstherapien und Zweit/Dritttherapien?

Dann wollte ich in die Runde noch fragen:
Bei wem wurde ein MRD-Test nach Erreichen der CR gemacht, wenn ja wo wurde der durchgeführt?
Wer ist (wie mein Mann) nicht in CR sondern in PR oder VGPR und lebt damit derzeit vergleichsweise gut? Seit wann? - wobei letztere Frage werde ich gleich in einem eigenen Thread stellen, sprengt sonst das Thema hier.

Gruß
Emi

We don't know how strong we are until being strong is the only choice we have.

  • Jo
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Foristen,
aus meinen Gesprächen mit den Ärzteteamen aus Heidelberg , Würzburg und der Information aus dem deutschen Krebsinformationsdienst wird die individuelle erweiterte Labordiagnostik als entscheidend wichtig für die Therapieauswahl und leztlich den Therapieerfolg gewertet und für die Zukunft als Standard-Programm angemahnt.

Wir sollten mit unseren behandelnden Ärzten vielleicht darüber reden. Die höheren Kosten werden natürlich dadurch ausgeglichen, dass es weniger Mißerfolge nach der Methode Ausprobieren und Irrtum geben wird.
Die HD-Chemo wird bisher noch von allen Ärzteteams als zurückdrängende Maßnahme empfohlen, bis neuere Immun-Therapien besser individuell greifen, das wissen wir ja bereits.

Im jetzigen Zustand muß aber vor allem die Induktionstherapie und die Erhaltungstherapie auf den Prüfstand.
Regulatorische T-Zellen sind Basismarker für alle immunmodulierenden Maßnahmen, die nur mit Hilfe patientenspezifischer Labordiagnostik richtig greifen können.
Das wird leider an unseren Kliniken nicht standardmäßig gemacht.

Hier wurde besonders die Charité in Berlin lobend erwähnt. Nachzulesen in deren Diagnostikinformation Nr. 239 Labor IMD Berlin , Nicolaistr. 22, 12247 Berlin; auch Würzburg führt schon oft diese individuelle Patientendiagnostik durch. Hier wird die Immunkompetenz ( von T-Zellen, B-Zellen CD4+-Helferzellen, der cD8+-T-Zellen, der naiven T-Zellen der CD31+-Tuhymusreservezellen), der Immunaktivierung, und der Immuntoleranz gemessen)
Nicht nur die Genetik sondern alle immunhistochemische Untersucheungen können zeigen, welche Möglichkeiten ein Präparat hat, in den Prozess der Tumorbekämpfung spezifisch einzusteigen.
Es lohnt sich mit ihrem Arzt auf AUGENHÖHE darüber zu sprechen. Ich werde es heute tun.

Liebe Grüße Euer JO