Große Ängste ... wurde erstellt von Peaches
22 März 2018 20:02
- Peaches
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
Weniger
Mehr
Ich wünsche allen einen schönen Abend!
Weil ich momentan niemanden habe, mit dem ich darüber sprechen möchte, habe ich mich entschieden, in diesem Forum um Rat zu suchen. Hatte beim Lesen das Gefühl, dass hier sehr freundliche und verständnisvolle Menschen unterwegs sind.
Es geht um Folgendes: Ich bin weiblich, 27 Jahre alt und habe heute erfahren, dass mein Großvater mütterlicherseits vor 2 Jahren leider an einem multiplen Myelom verstorben ist. Bislang hatte meine Oma immer von einem "Knochenkrebs" gesprochen. Wie auch immer, ich habe natürlich versucht mich zu informieren und bin dabei auf das erbliche Risiko gestoßen. Jetzt mache ich mir wahnsinnige Sorgen um meine Mutter (49, bald 50) und meine drei Geschwister (alle zwischen 21 und 24 Jahre alt).
Ich weiß nicht, ob ich meiner Mutter von ihrem Risiko erzählen soll. Sie ist jemand, der selten bis nie zum Arzt geht und sich über gesundheitliche Dinge keine allzu großen Gedanken macht. Meine Geschwister sind ihr da ähnlich, und weil mit meinen ständigen Gesundheitsängsten aus der Reihe tanze, bin ich ohnehin schon der kleine "Hypochonder" (womit sie auch recht haben, schätze ich).
Mein Opa war bei der Diagnose ca. 82 Jahre alt (davor hatte er etwa 1,5 Jahre lang starke Rückenschmerzen, Wirbeleinbrüche etc., die leider verkannt wurden) und verstarb mit 84 Jahren. Die Eltern meines Großvaters haben beide lange gelegt, die Mutter ist an Magenkrebs, der Vater an Altersschwäche verstorben. Sein Bruder wurde ebenfalls recht alt, um die 90 und verstarb letztendlich an Herzversagen.
Ich mache mir jetzt große Sorgen um meine Mama, dass sie die Krankheit meines Großvaters geerbt haben könnte. Bislang fühlt sie sich jedoch gut. Und wie steht es um meine Geschwister und mich - haben wir auch ein größeres Risiko? Zu einem Risiko von Enkelkindern finde ich leider nichts im Internet. Sollen wir einen Gen-Test machen?
Am liebsten würde ich es ganz genau wissen, aber ich weiß nicht, ob ich damit leben kann, wenn der Gen-Test positiv ausfällt. Andererseits denke ich auch schon übers Kinderkriegen nach - bin ich nicht in der Pflicht, in dieser Hinsicht verantwortungsvoll zu handeln? Was ist mit meinem Freund? Wenn es mich jung treffen sollte und er das alles mit ansehen muss?
Ich weiß, dass das sehr diffuse Ängste sind, aber momentan kann ich nicht anders, als ständig darüber nachzudenken und ich hoffe, mir hier ein paar Ratschläge holen zu können. Hinzu kommt, dass ich ständig Rückenbeschwerden habe - die Physiotherapeutin meint zwar, das sei durch meinen Rundrücken, aber bei meinem Opa hat es auch mit dem Rücken angefangen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, an welchen Arzt ich mich wenden soll.
Ich wünsche euch allen das Beste!
Einen schönen Abend
wünscht euch Peaches
Weil ich momentan niemanden habe, mit dem ich darüber sprechen möchte, habe ich mich entschieden, in diesem Forum um Rat zu suchen. Hatte beim Lesen das Gefühl, dass hier sehr freundliche und verständnisvolle Menschen unterwegs sind.
Es geht um Folgendes: Ich bin weiblich, 27 Jahre alt und habe heute erfahren, dass mein Großvater mütterlicherseits vor 2 Jahren leider an einem multiplen Myelom verstorben ist. Bislang hatte meine Oma immer von einem "Knochenkrebs" gesprochen. Wie auch immer, ich habe natürlich versucht mich zu informieren und bin dabei auf das erbliche Risiko gestoßen. Jetzt mache ich mir wahnsinnige Sorgen um meine Mutter (49, bald 50) und meine drei Geschwister (alle zwischen 21 und 24 Jahre alt).
Ich weiß nicht, ob ich meiner Mutter von ihrem Risiko erzählen soll. Sie ist jemand, der selten bis nie zum Arzt geht und sich über gesundheitliche Dinge keine allzu großen Gedanken macht. Meine Geschwister sind ihr da ähnlich, und weil mit meinen ständigen Gesundheitsängsten aus der Reihe tanze, bin ich ohnehin schon der kleine "Hypochonder" (womit sie auch recht haben, schätze ich).
Mein Opa war bei der Diagnose ca. 82 Jahre alt (davor hatte er etwa 1,5 Jahre lang starke Rückenschmerzen, Wirbeleinbrüche etc., die leider verkannt wurden) und verstarb mit 84 Jahren. Die Eltern meines Großvaters haben beide lange gelegt, die Mutter ist an Magenkrebs, der Vater an Altersschwäche verstorben. Sein Bruder wurde ebenfalls recht alt, um die 90 und verstarb letztendlich an Herzversagen.
Ich mache mir jetzt große Sorgen um meine Mama, dass sie die Krankheit meines Großvaters geerbt haben könnte. Bislang fühlt sie sich jedoch gut. Und wie steht es um meine Geschwister und mich - haben wir auch ein größeres Risiko? Zu einem Risiko von Enkelkindern finde ich leider nichts im Internet. Sollen wir einen Gen-Test machen?
Am liebsten würde ich es ganz genau wissen, aber ich weiß nicht, ob ich damit leben kann, wenn der Gen-Test positiv ausfällt. Andererseits denke ich auch schon übers Kinderkriegen nach - bin ich nicht in der Pflicht, in dieser Hinsicht verantwortungsvoll zu handeln? Was ist mit meinem Freund? Wenn es mich jung treffen sollte und er das alles mit ansehen muss?
Ich weiß, dass das sehr diffuse Ängste sind, aber momentan kann ich nicht anders, als ständig darüber nachzudenken und ich hoffe, mir hier ein paar Ratschläge holen zu können. Hinzu kommt, dass ich ständig Rückenbeschwerden habe - die Physiotherapeutin meint zwar, das sei durch meinen Rundrücken, aber bei meinem Opa hat es auch mit dem Rücken angefangen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, an welchen Arzt ich mich wenden soll.
Ich wünsche euch allen das Beste!
Einen schönen Abend
wünscht euch Peaches
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.