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20 Juni 2015 10:26
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Liebe Ela

Ein Myelom ist nicht einfach zu verstehen, nach einer Autologen sagt man, braucht der Körper 2--3 Monate bis das Immunsystem wieder richtig aktiv wird , bei einer Allogenen viel viel mehr ......., ich denke, man kann nach 2 Monaten noch keine Rückschlüsse auf den Erfolg oder Misserfolg einer Therapie schliessen

Weder Allogene- noch Autologe Stammzelltherapien sind Garanten für ein Verdrängen des Myeloms, alles ein Zeitspiel zwischen Monaten und Jahren, es gibt leider keine verlässlichen , greifbare Resultate

Ich drück euch die Daumen

Liebe Grüsse

Joseph

20 Juni 2015 06:36
  • Pipoela
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    12 September 2026
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Hallo Mark,

Dass es keine Garantie gibt war uns schon klar, aber so ein paar Monate bis Jahre wären schon schön gewesen.
genau das ist ja das Problem. Dass das Myelom eben keine Ruhe lässt. Es zeigt sich unbeeindruckt durch die ganzen Therapien. Das war schon die ganze Zeit so kurz nach der Auto sah alles erst gut aus. Wenige Wochen danach war es schon wieder da und hat auch wieder neue Schäden angerichtet. Darum haben wir uns für die allo entschieden. Und auch jetzt wenige Wochen danach sind wieder neue Schäden aufgetreten. Und auch die Blutwerte sind wieder schlechter der Kalziumspiegel steigt an und die Thrombozytenanzahl sinkt. Die Allo an sich hat mein Mann sehr gut verkraftet. Wir müssen jetzt die ergebnisse der Leberbiopsie abwarten. Und dann sieht man wie es weitergeht.

LG Ela

20 Juni 2015 06:23
  • MarcWen
  • 364 Beiträge seit
    09 Juni 2011
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Liebe Ela, ich weiß jetzt nicht, wie Eure Aufklärung zur Allo lief bzw. was ihr Euch erwartet. Auch die Allo ist kein Garant. Nicht umsonst sagt man, dass die Allo wenn möglich nicht erst angegangen wird, wenn man mit dem "Rücken zur Wand steht". Idealerweise vorher, wenn möglich in CR oder VgPR.

Man braucht nach der Allo viel Zeit um das Immunsystem ans laufen zu bekommen, GvHD unter Kontrolle und dann auch der erhoffte GvMyelom Effekt.

Aus eigener Erfahrung würde ich hier min 1 Jahr ansetzten. Je nachdem ob und welche cGvHD's auftreten. Nach ca. 2 Jahren kann man ein gutes 1. Resumee ziehen. Solange heisst es einfach auf die Zähne beißen und Daumen drücken und vor allen, dass das Myelom lange lange Ruhe lässt. Die akuten GvHD's kurz nach Allo hat man recht gut im Griff, aber wie gesagt, spannend wird es nach ca. 1 Jahr. GvHD wird i.d.R. mit Immunsuppressiva's behandelt welche man für die GvMyelom nicht haben möchte.

19 Juni 2015 21:18
  • Pipoela
  • Autor
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    12 September 2026
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Hallo zusammen,

Mein Mann hatte im April seine Allogene SZT. Er hat sie sehr gut überstanden bis jetzt. Er hatte kurzzeitig eine schwere akute GvHD von Leber Darm und Haut, die aber mit sehr schnell im Griff war. Eine kurzer Besuch einer Lungenentzündung ear auch dabei. Konnte aber auch sehr gut und sehr schnell behandelt werden.

Leider scheint es nur so daß der Untermieter meines Gatten sich nicht sehr viel aus all den Chemo´s, Stammzelltransplantationen und den Behandlungen macht. Gestern war wieder mal ein PET/CT angesagt. Die Bildgebung zeigt an dass sich der Zustand der Rippen weiter verschlechtert hat. Es ist immer noch Aktivität da und die Knochen haben sich weiter negativ verändert. Jetzt wurde auch noch etwas in der Leber gefunden. Die Ärzte befürchten nun ein extramedulläres Tumorgewebe. Biopsie wurde heute gemacht. Jetzt wird vermutlich Revlimid die letzte Möglichkeit sein.

Die Krankheit ist bei meinem Mann unheimlich aggressiv. Gibt es überhaupt etwas was diesen verdammten Mist endlich zum stoppen bringt? Wenn man bedenkt dass er bis jetzt nicht mal eine halbwegs vernünftige Remission hinbekommen hat.:bang:

Ela