- Beiträge: 459
jürgenk antwortete auf Vorstellung Torge
16 Dez. 2012 20:08
- jürgenk
459 Beiträge seit
25 August 2011
25 August 2011
Weniger
Mehr
Hallo Torge
Schön von Dir zu lesen.
Willkommen im Club
Jürgen
Schön von Dir zu lesen.
Willkommen im Club
Jürgen
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Vorstellung Torge wurde erstellt von TorgeW
16 Dez. 2012 19:41
- TorgeW
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
Weniger
Mehr
Hallo Zusammen,
da meine Diagnose bald ihr 1 jähriges feiert und ich lange stiller Leser dieses Forum gewesen bin, möchte ich mich bei Euch vorstellen und dem einen oder anderen an meiner Krankengeschichte teilhaben lassen.
Die Diagnose traf mich - wie viele von Euch - völlig unvorbereitet und überraschend im letzten Jahr. Begonnen hatte alles mit sehr starken Rückenschmerzen und einer Situation in der ich Nachts nicht aus dem Bett kam vor Schmerzen. Um die Geschichte etwas zu verkürzen (erste Besuche beim Orthopäden, MRT etc.) wurde mir dann in der Uni Klinik Düsseldorf mitgeteilt, das ich am Multiples Myelom IgA Kappa erkrankt bin.
Die vorgeschlagene Therapie sah eine Hochdosischemotherapie mit anschliessender Stammzellentransplantation vor mit der auch umgehend begonnen wurde. Zuerst kamen drei Phasen mit Velcade danach dann die eigentliche Stammzellensammlung und im Juni 2012 dann die Transplantation.
Eine schwierige Zeit - besonders die Phase in der Uni in der ich doch sehr stark mental gelitten habe und die für mein Umfeld eine echte Herausforderung darstelle. Nebenbei habe ich gut 17 Kg Gewicht verloren ( Start mit 70 Kg - runter bis auf 53Kg) - sonst gab es aber bei mir keine Komplikationen und so konnte ich nach 14 Tagen die Klinik wieder verlassen.
Aktuell befinde ich mich in der Lena-Main Studie und bekomme jetzt im dritten Zyklus 25mg Lenalidomid und auch die vertrage ich bis auf einige Hautprobleme sehr gut.
Mir hat bisher sehr geholfen das ich zum einen eine ganz tolle Freundin habe die mir ganz viel Kraft und Hilfe gibt und weiter das ich bis auf die Zeit der stationären Phase in der Uni, weiter gearbeitet habe und mich so etwas ablenken konnte von den manchmal sehr düsteren Gedanken.
Auch konnte ich meinen Motorradurlaub im September wie geplant machen wenn auch im Anschluss zwei weitere Wirbel einen Deckeneinbruch erlitten haben - und das trotz der ständigen Behandlung mit Zometa
. Aber sicher ist dieses Hobby nicht gerade besonders Rückenschonend und daher darf ich mich nicht wundern, aber ich bin der Überzeugung nicht auf alles schöne ab jetzt verzichten zu müssen.
Mir hilft es auch sehr von Zeit zu Zeit in diesem Forum zu lesen und auch an Euren Gedanken und Erfahrungen teilzuhaben. Gerade bei dieser Erkrankung ist m.M. nach es unheimlich wichtig die Hoffnung nicht aufzugeben und seine Ängste, Erfahrungen mit ebenfalls Betroffenen zu teilen um das Thema für sich zu verarbeiten.
Möchte Euch allen auf diesem Weg eine besinnliche Weihnachtszeit wünschen und ganz viel Kraft und Mut !
Torge
da meine Diagnose bald ihr 1 jähriges feiert und ich lange stiller Leser dieses Forum gewesen bin, möchte ich mich bei Euch vorstellen und dem einen oder anderen an meiner Krankengeschichte teilhaben lassen.
Die Diagnose traf mich - wie viele von Euch - völlig unvorbereitet und überraschend im letzten Jahr. Begonnen hatte alles mit sehr starken Rückenschmerzen und einer Situation in der ich Nachts nicht aus dem Bett kam vor Schmerzen. Um die Geschichte etwas zu verkürzen (erste Besuche beim Orthopäden, MRT etc.) wurde mir dann in der Uni Klinik Düsseldorf mitgeteilt, das ich am Multiples Myelom IgA Kappa erkrankt bin.
Die vorgeschlagene Therapie sah eine Hochdosischemotherapie mit anschliessender Stammzellentransplantation vor mit der auch umgehend begonnen wurde. Zuerst kamen drei Phasen mit Velcade danach dann die eigentliche Stammzellensammlung und im Juni 2012 dann die Transplantation.
Eine schwierige Zeit - besonders die Phase in der Uni in der ich doch sehr stark mental gelitten habe und die für mein Umfeld eine echte Herausforderung darstelle. Nebenbei habe ich gut 17 Kg Gewicht verloren ( Start mit 70 Kg - runter bis auf 53Kg) - sonst gab es aber bei mir keine Komplikationen und so konnte ich nach 14 Tagen die Klinik wieder verlassen.
Aktuell befinde ich mich in der Lena-Main Studie und bekomme jetzt im dritten Zyklus 25mg Lenalidomid und auch die vertrage ich bis auf einige Hautprobleme sehr gut.
Mir hat bisher sehr geholfen das ich zum einen eine ganz tolle Freundin habe die mir ganz viel Kraft und Hilfe gibt und weiter das ich bis auf die Zeit der stationären Phase in der Uni, weiter gearbeitet habe und mich so etwas ablenken konnte von den manchmal sehr düsteren Gedanken.
Auch konnte ich meinen Motorradurlaub im September wie geplant machen wenn auch im Anschluss zwei weitere Wirbel einen Deckeneinbruch erlitten haben - und das trotz der ständigen Behandlung mit Zometa
Mir hilft es auch sehr von Zeit zu Zeit in diesem Forum zu lesen und auch an Euren Gedanken und Erfahrungen teilzuhaben. Gerade bei dieser Erkrankung ist m.M. nach es unheimlich wichtig die Hoffnung nicht aufzugeben und seine Ängste, Erfahrungen mit ebenfalls Betroffenen zu teilen um das Thema für sich zu verarbeiten.
Möchte Euch allen auf diesem Weg eine besinnliche Weihnachtszeit wünschen und ganz viel Kraft und Mut !
Torge
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.