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GMMG HD10 DSMMXX MajesTEC-5

Teclistamab, Daratumumab, Lenalidomid,Dexamethason +/- Bortezomib

Phase-2-Studie zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von Teclistamab-, Talquetamab- und JNJ-79635322-basierten Kombinationstherapien bei Teilnehmern mit neu diagnostiziertem Multiplem Myelom, die für eine Transplantation geeignet sind.

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: GMMG-HD10, DSMM-XX, 64007957MMY2003, MajesTEC-5
    ISRCTN:  
EUCT:  2024-517382-17-00
Clinicaltrials.gov: NCT05695508
DRKS:  
Sponsor: Universitätsklinikum Heidelberg in Zusammenarbeit mit Janssen
Studienphase: Phase 2
Status: Rekrutierung läuft, geplant bis September 2028

Hintergrund:

Teclistamab ist ein bispezifischer Antikörper, der an das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA), ein Protein auf der Oberfläche von Myelomzellen, bindet und gegen CD3-Rezeptoren auf der Oberfläche von T-Zellen gerichtet ist. Teclistamab wurde im August 2022 in der EU als Monotherapie zur Behandlung des fortgeschrittenen Multiplen Myeloms zugelassen und wird jetzt bei weiteren Indikationen geprüft.

Ziel:

Diese Studie  untersucht die Sicherheit und Verträglichkeit von Teclistamab-, Talquetamab- und JNJ-79635322-basierten Kombinationstherapien bei Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplem Myelom, die für eine Transplantation geeignet sind:

  • Teclistamab- und Talquetamab-basierten Kombinationstherapien in der Induktionstherapie vor einer Erstlinien-Hochdosistherapie mit einer autologen Stammzelltransplantation und als Erhaltungstherapie nach einer Stammzelltransplantation
  • JNJ-79635322-basierte Kombinationen in der Induktionstherapie vor Erstlinien-Hochdosistherapie mit einer autologen Stammzelltransplantation und als Ersatz für eine Hochdosischemotherapie und eine Stammzelltransplantation nach einer Induktionstherapie, und
  • Teclistamab in Kombination mit Talquetamab.

Durchführung

Das Studiendesign gliedert sich in mehrere Studiengruppen und umfasst mehrere Schritte:

1. Induktionstherapie

Die meisten Teilnehmer beginnen zunächst mit einer Induktionstherapie über 6 Behandlungszyklen. Jeder dieser Zyklen dauert 28 Tage lang.

In dieser Zeit erhalten die unterschiedlichen Behandlungsgruppen unterschiedliche Wirkstoffkombinationen.

2. Stammzelltransplantation (für einige Behandlungsgruppen)

Nach den ersten 6 Zyklen erhalten viele Teilnehmer eine Hochdosis-Chemotherapie gefolgt von einer Stammzelltransplantation. Dabei werden eigene Stammzellen der jeweiligen Patienten verwendet. Diese sogenannte autologe Stammzelltransplantation ist eine Standardtherapie bei Multiplem Myelom.

Einige Gruppen in der Studie erhalten allerdings keine Stammzelltransplantation und gehen direkt zur Erhaltungstherapie über.

3. Erhaltungstherapie

Nach der Stammzelltransplantation (oder nach der Induktionstherapie für die Gruppen ohne Stammzelltransplantation) erhalten die Teilnehmer eine Erhaltungstherapie. Diese kann bis zu 18 Zyklen umfassen, die jeweils 28 Tage lang dauern.

Welche Behandlung jeder Teilnehmer erhält, hängt davon ab, welcher Behandlungsgruppe er zugewiesen wird.

Bitte besprechen Sie die Einzelheiten mit Ihrem behandelnden Arzt.

Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien:

  • Neu diagnostiziertes Multiples Myelom gemäß den Diagnosekriterien der International Myeloma Working Group (IMWG) und Erhalt einer Induktionstherapie mit oder ohne Konsolidierung
  • Ein ECOG-Performance-Status-Score (Index zur Abstufung der Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen) von 0, 1 oder 2 beim Screening und unmittelbar vor Beginn der Verabreichung der Studienbehandlung
  • Messbare Erkrankung während der Screening-Phase, gemäß der Definition im Protokoll

Ausschlusskriterien

  • Myelodysplastisches Syndrom oder bösartige B-Zell-Erkrankung (außer Multiples Myelom)
  • Bösartige Erkrankung (außer Multiples Myelom), die in den letzten 24 Monaten fortgeschritten ist oder behandelt werden muss. Hier gibt es einige Ausnahmen. Bitte besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.
  • Beteiligung des ZNS oder klinische Anzeichen für eine Beteiligung der Hirnhäute
  • Schlaganfall oder Krampfanfall innerhalb von 6 Monaten vor Studienbeginn (Zyklus 1 Tag 1)
  • Allogene Transplantation oder Organtransplantation in der Krankengeschichte, die eine immunsuppressive Behandlung erforderte
  •  

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.


Liste der Studienorte

Bayern

MRI - III. Medizinische Klinik und Poliklinik der Technischen Universität Rechts der Isar
81675
München
Ismaninger Straße 22
089 - 4140-5834
Medizinische Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Würzburg, Zentrum Innere Medizin (ZIM)
97080
Würzburg
Oberdürrbacher Straße 6, Haus A3
0931 201-0

Baden-Württemberg

Universitätsklinikum Freiburg, Innere Medizin I, Hämatologie/Onkologie
79106
Freiburg
Hugstetter Str. 55
0761-270-0
Universitätsklinikum, Med. Klinik V
69120
Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 410
06221-560

Hamburg

Asklepiosklinik Altona, Hämatologie und internistische Onkologie
22763
Hamburg
Paul Ehrlich-Straße 1
040-181881-1273
Universitätsklinikum Eppendorf
20246
Hamburg
Martinistraße 52
040-7410-0

Sachsen

Klinikum Chemnitz
9116
Chemnitz
Bürgerstr. 2
0371-333-43073
Dresden Universitätsklinikum Medizinische Klinik und Poliklinik I
1307
Dresden
Fetscherstr. 74
0351 458 2321

Berlin

Charité - Universitätsmedizin Berlin der Freien Universität und der Humboldt-Universität, Campus Benjamin Franklin
12203
Berlin
Hindenburgdamm 30
030-4505-0

Nordrhein-Westfalen

Klinik für Hämatologie und klinische Immunologie, UKD der Heinrich Heine Universität Düsseldor
40225
Düsseldorf
Moorenstr. 5
0211- 81-17720

Schleswig-Holstein

Sektion für Stammzell- und Immuntherapie der Klinik für Innere Medizin II mit den Schwerpunkten Hämatologie und Onkologie des UKSH , Campus Kiel
24105
Kiel
Arnold-Heller-Straße 3
0431-500-22701
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