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DREAMM-10

Belantamab-Mafodotin in Kombination mit Lenalidomid + Dexamethason 

ine Studie zur Verabreichung von Belantamab-Mafodotin in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (BRd) im Vergleich zu Daratumumab, Lenalidomid und Dexamethason (DRd) bei Teilnehmern mit neu diagnostiziertem MultiplemMyelom (NDMM), die für eine autologe Stammzelltransplantation nicht in Frage kommen (TI-NDMM) (DREAMM-10)

Organisatorische Daten:

Prüfplancode: 214828
ISRCTN:  
CTIS  

2024-516030-35

Clinicaltrials.gov:

NCT06679101

DRKS:  
Sponsor: GlaxoSmithKline
Studienphase: 3
Status: Rekrutierung geplant bis 3/2031

Ziel:

Diese Studie untersucht, ob BRd im Vergleich zu DRd das Überleben ohne Fortschreiten der Erkrankung (progressionsfreies Überleben) bei Teilnehmern mit neu diagnostiziertem Multiplem Myelom verlängert. Sie untersucht auch, ob BRd Myelomzellen bei diesen Teilnehmern besser reduzieren kann als DRd.

Hintergrund:

Der Wirkstoff Belantamab-Mafodotin besteht aus dem monoklonalen Antikörper Belantamab und dem Anti-Krebs-Mittel Mafodotin. Belantamab-Mafodotin ist gegen das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA) gerichtet. Dieses Zelloberflächenprotein kommt besonders auf Myelom- und Plasmazellen vor und spielt eine wichtige Rolle für das Überleben von Plasmazellen. Belantamab-Mafodotin bindet an BCMA auf Myelom-Zelloberflächen, wodurch der Zellzyklus angehalten und die Krebszelle abgetötet wird.

Belantamab-Mafodotin ist zugelassen für die Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplen Myelom, die zuvor mit mindestens 4 früheren Therapien behandelt wurden, darunter ein immunmodulatorisches Mittel, ein Proteasom-Inhibitor und ein Anti-CD38-Antikörper, und die während der letzten Therapie eine Krankheitsprogression zeigten.

 

Ein- und Ausschlusskriterien (Auswahl):

Einschlusskriterien:

  • ECOG Performance Status (Index zur Abstufung der Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen) von 0 bis2

  • Neu diagnostiziertes Multiples Myelom mit Behandlungsbedarf gemäß den Diagnosekriterien der International Myeloma Working Group (IMWG).

  • Messbare Erkrankung, wie im Prüfplan definiert

  • Fehlende Eignung für eine hochdosierte Chemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation (ASZT) aus einem der folgenden Gründe:

    • ≥ 70 Jahre alt ODER
    • Alter zwischen 18 und 69 Jahren mit Vorliegen einer oder mehrerer Begleiterkrankungen, die sich wahrscheinlich negativ auf die Verträglichkeit einer hochdosierten Chemotherapie mit ASCT auswirken (oder für die nationale Richtlinien aufgrund einer Altersgrenze von unter 70 Jahren keine Transplantation zulassen), ODER
    • die eine hochdosierte Chemotherapie mit ASZT als Erstbehandlung ablehnen.

Ausschlußkriterien:

  • Diagnose einer systemischen Amyloid-Leichtketten-Amyloidose, Waldenström-Krankheit, eines POEMS-Syndroms oder einer primären Plasmazell-Leukämie.
  • Vorherige systemische Therapie bei Multiplem Myelom oder schwelendes Multiplem Myelom.
  • Anzeichen einer Beteiligung der Hirnhäute oder des Zentralnervensystems durch Multiples Myelom.
  • Größere Operation innerhalb von 2 Wochen vor der ersten Dosis der Studienmedikamente oder noch nicht vollständige Genesung nach der Operation. Eine Kyphoplastie (minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von Wirbelbrüchen) gilt nicht als größere Operation.
  • Jede schwerwiegende und/oder instabile vorbestehende medizinische oder psychiatrische Störung oder andere Erkrankungen, die die Sicherheit des Teilnehmers, die Einholung der Einverständniserklärung oder die Einhaltung der Studienverfahren beeinträchtigen könnten.
  • Aktuelle aktive Leber- oder Gallenerkrankung

Alle weiteren Kriterien besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.

 

 


Liste der Studienorte

Sachsen

Klinikum Chemnitz
9116
Chemnitz
Bürgerstr. 2
0371-333-43073
Dresden Universitätsklinikum Medizinische Klinik und Poliklinik I
1307
Dresden
Fetscherstr. 74
0351 458 2321

Nordrhein-Westfalen

Universitätsklinikum Köln Medizinische Klinik I
50937
Köln
Kerpener Str. 62
0221-478-96548

Hamburg

Universitätsklinikum Eppendorf
20246
Hamburg
Martinistraße 52
040-7410-0

Niedersachsen

Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation, Medizinische Hochschule Hannover
30625
Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
0511-532-0

Rheinland-Pfalz

III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Johannes Gutenberg-Universität
55313
Mainz
Langenbeckstr. 1
06131-17-0

Bayern

Medizinische Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Würzburg, Zentrum Innere Medizin (ZIM)
97080
Würzburg
Oberdürrbacher Straße 6, Haus A3
0931 201-0

Thüringen

Universitätsklinikum Jena, Klinik für Innere Medizin II: Abt: Onkologie/Hämatologie
07743
Jena
Bachstrasse 18
03641-9396670

Schleswig-Holstein

Medizinische Klinik I des UKSH, Campus Lübeck
23538
Lübeck
Ratzeburger Allee 160
0451-500-0
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