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Ibi antwortete auf Wahl einer Uni
14 Juni 2026 15:43
- Ibi
196 Beiträge seit
17 März 2025
17 März 2025
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Hallo Dilara,
du hast recht, dass MM eine seltene Krankheit ist. Durch die rasanten Entwicklungen der letzten Jahren haben aber viele Patienten jetzt eine Chance auf eine bessere und längere Remission und auch Zugang zu sehr guten Folgebehandlungen und damit eine viel längere Überlebenszeit als noch vor 10 Jahre. Deswegen gibt es heute auch insgesamt, in absoluten Zahlen, mehr Patienten in Behandlung. Da verstehe ich, dass die stark spezialisierte Kapazitäten in Unikliniken für komplexere Fälle oder Folgebehandlungen vorbehalten werden. In diesem Sinne hatte ich auch die Aussage von Professor Einsele verstanden.
MM ist zwar selten, aber es ist die 2. häufigste Blutkrebserkrankung, insofern gibt es mittlerweile auch sehr gute niedergelassene (oder in kleineren Krankenhäuser) Hämatologen, die sich damit auskennen. Zumal über die großen Erfolge von Dara-VRD ausführlichst überall berichtet wurde und die Therapie wohl schon „Standard“ geworden ist.
Ich finde, es kann schnell negativ verstanden werden, wenn man nicht in einem anerkannten Myelomzentrum behandelt werden kann. Als ob man dann weniger gut behandelt wird. Das muss aber nicht so sein, die Behandlung kann auch gleich gut sein und dabei vielleicht noch persönlicher und entspannter weil keine große Fahrerei notwendig ist.
Wie schon gesagt, wichtig ist es einen guten Arzt zu finden, der sich bewusst ist, dass er nicht alles weiss und sich bei Bedarf mit einem spezialisierten Arzt unterhält. Da ist der Tipp von Ma sehr gut, über mitbetroffenen/Selbsthilfegruppen zu gehen.
Ich wünsche dir alles gute und viel Erfolg bei der Arztsuche.
du hast recht, dass MM eine seltene Krankheit ist. Durch die rasanten Entwicklungen der letzten Jahren haben aber viele Patienten jetzt eine Chance auf eine bessere und längere Remission und auch Zugang zu sehr guten Folgebehandlungen und damit eine viel längere Überlebenszeit als noch vor 10 Jahre. Deswegen gibt es heute auch insgesamt, in absoluten Zahlen, mehr Patienten in Behandlung. Da verstehe ich, dass die stark spezialisierte Kapazitäten in Unikliniken für komplexere Fälle oder Folgebehandlungen vorbehalten werden. In diesem Sinne hatte ich auch die Aussage von Professor Einsele verstanden.
MM ist zwar selten, aber es ist die 2. häufigste Blutkrebserkrankung, insofern gibt es mittlerweile auch sehr gute niedergelassene (oder in kleineren Krankenhäuser) Hämatologen, die sich damit auskennen. Zumal über die großen Erfolge von Dara-VRD ausführlichst überall berichtet wurde und die Therapie wohl schon „Standard“ geworden ist.
Ich finde, es kann schnell negativ verstanden werden, wenn man nicht in einem anerkannten Myelomzentrum behandelt werden kann. Als ob man dann weniger gut behandelt wird. Das muss aber nicht so sein, die Behandlung kann auch gleich gut sein und dabei vielleicht noch persönlicher und entspannter weil keine große Fahrerei notwendig ist.
Wie schon gesagt, wichtig ist es einen guten Arzt zu finden, der sich bewusst ist, dass er nicht alles weiss und sich bei Bedarf mit einem spezialisierten Arzt unterhält. Da ist der Tipp von Ma sehr gut, über mitbetroffenen/Selbsthilfegruppen zu gehen.
Ich wünsche dir alles gute und viel Erfolg bei der Arztsuche.
Liebe Grüße
Ibi
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LLL999 antwortete auf Wahl einer Uni
12 Juni 2026 16:20
- LLL999
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Hallo zusammen,bei meiner Mutter (70 Jahre) wurde vor Kurzem ein Multiples Myelom diagnostiziert. Wir stehen aktuell vor der Frage, welches Zentrum für die weitere Behandlung und gegebenenfalls eine Zweitmeinung am besten geeignet ist.Derzeit schauen wir insbesondere auf Heidelberg, Würzburg und Gießen.Die Situation meiner Mutter ist etwas komplex:
Gab es auch Nachteile oder Dinge, die euch gestört haben?
Würdet ihr euch heute wieder für dasselbe Zentrum entscheiden?Vielen Dank für jede Rückmeldung. Gerade Erfahrungsberichte von Betroffenen oder Angehörigen würden uns sehr helfen.Viele Grüße
Leander
- Multiples Myelom mit Knochenbeteiligung
- mehrere Frakturen (Arm, Schulter und Unterschenkel)
- osteolytische Veränderungen an der Wirbelsäule
- aktuell Bettruhe, damit die Knochen heilen können
- Strahlentherapie und onkologische Behandlung wurde erstmal eingestellt
- Ziel ist eine möglichst gute Rehabilitation und Wiedererlangung von Mobilität (zunächst Rollstuhl, später idealerweise Rollator)
- fachlicher Kompetenz des Myelomzentrums
- Kommunikation und Erreichbarkeit der Ärzte
- Betreuung von Patienten mit starker Knochenbeteiligung
- Schmerztherapie
- Psychoonkologie
- Palliativmedizin als unterstützende Begleitung
- Unterstützung bei Reha-Planung und Mobilisierung
Gab es auch Nachteile oder Dinge, die euch gestört haben?
Würdet ihr euch heute wieder für dasselbe Zentrum entscheiden?Vielen Dank für jede Rückmeldung. Gerade Erfahrungsberichte von Betroffenen oder Angehörigen würden uns sehr helfen.Viele Grüße
Leander
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Mapoli antwortete auf Wahl einer Uni
12 Juni 2026 10:44 - 12 Juni 2026 10:47
- Mapoli
-
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18 Juni 2011
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Hallo Dilara,
frage mal in der Selbsthilfegruppe Münster nach. Die Leiterin Beate ist sehr engagiert und kennt auch viel Ärzte. Vielleicht kann sie Dir weiterhelfen bei der Suche nach einem Behandler in der Nähe von Münster.
Schau mal unter dem Eintrag vom 23. April, dort findest Du Ihre Kontaktdaten: www.myelom.org/index.php/veranstaltungen?start=50
Oder hier: www.ukm.de/zentren/wtz/fuer-patientinnen/selbsthilfegruppen
frage mal in der Selbsthilfegruppe Münster nach. Die Leiterin Beate ist sehr engagiert und kennt auch viel Ärzte. Vielleicht kann sie Dir weiterhelfen bei der Suche nach einem Behandler in der Nähe von Münster.
Schau mal unter dem Eintrag vom 23. April, dort findest Du Ihre Kontaktdaten: www.myelom.org/index.php/veranstaltungen?start=50
Oder hier: www.ukm.de/zentren/wtz/fuer-patientinnen/selbsthilfegruppen
Letzte Änderung: 12 Juni 2026 10:47 von Mapoli.
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Dilara1 antwortete auf Wahl einer Uni
11 Juni 2026 21:05
- Dilara1
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14 April 2022
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Hallo Ibi,
Mir ist bewusst das Dara vrd eine gute Behandlung ist bei Erstdiagnose. Seit fünf Jahren versuche ich Informationen zu sammeln damit ich vorbereitet bin wenn es los geht . Leider sind die meisten Hämatologen keine Myelom Spezialisten weil es eine seltene Krankheit ist. Ich hatte hier gelesen das man eine Kombination Behandlung mit Hämatologen Praxis und Spezialisten machen könnte . Soweit ich es aber verstanden habe ist das aktuell doch nicht möglich.
Mir ist bewusst das Dara vrd eine gute Behandlung ist bei Erstdiagnose. Seit fünf Jahren versuche ich Informationen zu sammeln damit ich vorbereitet bin wenn es los geht . Leider sind die meisten Hämatologen keine Myelom Spezialisten weil es eine seltene Krankheit ist. Ich hatte hier gelesen das man eine Kombination Behandlung mit Hämatologen Praxis und Spezialisten machen könnte . Soweit ich es aber verstanden habe ist das aktuell doch nicht möglich.
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Ibi antwortete auf Wahl einer Uni
11 Juni 2026 17:57
- Ibi
196 Beiträge seit
17 März 2025
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Hallo Dilara,
Professor Einsele hat im letzten Myelom online Forum der Uni Würzburg betont, dass die „normale“ Therapie bei der Erstbehandlung lokal erfolgen kann/soll. Selbstverständlich stünde die Abteilung für Rückfragen und bei komplexe Themen z.B. Patienten mit mehreren Erkrankungen sowie 2. und weitere Behandlung zur Verfügung.
Er meinte viele niedergelassene Zentren und Praxen seien dafür mittlerweile gut qualifiziert. Das Uniklinikum hätte nur eine begrenzte Kapazität, die bevorzugt für komplexere Behandlungen eingesetzt werden soll.
Das klang überhaupt nicht Abweisend, eher als Vertrauen in seinen niedergelassenen Kollegen.
Selbstverständlich gilt es eine gute lokale Praxis/Tagesklinik/Krankenhaus zu finden, die genug Erfahrung haben und wo die Ärzte auch bereit sind sich ggf. mit einem Kollegen in einem anerkannten Myelomzentrum kurzzuschließen. Was leider nicht immer einfach ist…
Gut ist es wenn, wie bei Kuni, die/der niedergelassene Ärztin/Arzt im Myelomzentrum positiv bekannt ist. Eine Zweitmeinung in einem anerkannten Zentrum ist also sehr wichtig und kann helfen die Bestätigung über die Behandlung zu bekommen und so Vertrauen aufzubauen.
Die Suche ist sicherlich nicht einfach, in Städten gibt es da bestimmt mehr „Auswahl“ als in ländlichen Gebiete, und man hat leider auch nicht immer viel Zeit und Muße aber die Behandlung dauert länger, es ist also wichtig sich gut aufgehoben zu fühlen. Bei der Dara-VRD Behandlung, das ist der heutige Goldstandard bei der Behandlung von MM, muss man mehrmals die Woche hin, ich denke da ist es schön, keine sehr langen Fahrzeiten zu haben, so dass man sich nach der Behandlung auch erholen kann.
Es klingt ein wenig als wenn du meinen würdest, dass man lokal eine weniger gute „Standardtherapie“ bekommen würde, das ist bestimmt nicht der Fall. Aber wie gesagt, es kommt darauf an, wie so oft leider, den richtigen Arzt oder richtige Ärztin zu finden. Wenn deine Werte anfangen zu steigen, hast du das Glück im Unglück etwas Zeit zu haben, die für dich richtige Praxis zu finden.
Ich wünsche dir aber, dass du noch lange keine Therapie brauchst!
Professor Einsele hat im letzten Myelom online Forum der Uni Würzburg betont, dass die „normale“ Therapie bei der Erstbehandlung lokal erfolgen kann/soll. Selbstverständlich stünde die Abteilung für Rückfragen und bei komplexe Themen z.B. Patienten mit mehreren Erkrankungen sowie 2. und weitere Behandlung zur Verfügung.
Er meinte viele niedergelassene Zentren und Praxen seien dafür mittlerweile gut qualifiziert. Das Uniklinikum hätte nur eine begrenzte Kapazität, die bevorzugt für komplexere Behandlungen eingesetzt werden soll.
Das klang überhaupt nicht Abweisend, eher als Vertrauen in seinen niedergelassenen Kollegen.
Selbstverständlich gilt es eine gute lokale Praxis/Tagesklinik/Krankenhaus zu finden, die genug Erfahrung haben und wo die Ärzte auch bereit sind sich ggf. mit einem Kollegen in einem anerkannten Myelomzentrum kurzzuschließen. Was leider nicht immer einfach ist…
Gut ist es wenn, wie bei Kuni, die/der niedergelassene Ärztin/Arzt im Myelomzentrum positiv bekannt ist. Eine Zweitmeinung in einem anerkannten Zentrum ist also sehr wichtig und kann helfen die Bestätigung über die Behandlung zu bekommen und so Vertrauen aufzubauen.
Die Suche ist sicherlich nicht einfach, in Städten gibt es da bestimmt mehr „Auswahl“ als in ländlichen Gebiete, und man hat leider auch nicht immer viel Zeit und Muße aber die Behandlung dauert länger, es ist also wichtig sich gut aufgehoben zu fühlen. Bei der Dara-VRD Behandlung, das ist der heutige Goldstandard bei der Behandlung von MM, muss man mehrmals die Woche hin, ich denke da ist es schön, keine sehr langen Fahrzeiten zu haben, so dass man sich nach der Behandlung auch erholen kann.
Es klingt ein wenig als wenn du meinen würdest, dass man lokal eine weniger gute „Standardtherapie“ bekommen würde, das ist bestimmt nicht der Fall. Aber wie gesagt, es kommt darauf an, wie so oft leider, den richtigen Arzt oder richtige Ärztin zu finden. Wenn deine Werte anfangen zu steigen, hast du das Glück im Unglück etwas Zeit zu haben, die für dich richtige Praxis zu finden.
Ich wünsche dir aber, dass du noch lange keine Therapie brauchst!
Liebe Grüße
Ibi
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Dilara1 antwortete auf Wahl einer Uni
11 Juni 2026 16:53
- Dilara1
55 Beiträge seit
14 April 2022
14 April 2022
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Hallo Mapoli,
Zur Zeit brauche ich noch keine Therapie.
Da meine Werte steigen habe ich bezüglich Ersttherapie die Frage gestellt .Der Oberarzt sagte das es nicht geht Da ich in der nähe von Münster wohne müsste ich Chemo bei Hämatologe und Transplantation in UKM machen. Soweit ich richtig verstanden habe wurde Kuni in Köln das gleiche gesagt .
Zur Zeit brauche ich noch keine Therapie.
Da meine Werte steigen habe ich bezüglich Ersttherapie die Frage gestellt .Der Oberarzt sagte das es nicht geht Da ich in der nähe von Münster wohne müsste ich Chemo bei Hämatologe und Transplantation in UKM machen. Soweit ich richtig verstanden habe wurde Kuni in Köln das gleiche gesagt .
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