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miregal antwortete auf Wahl einer Uni
16 Mai 2026 13:27
- miregal
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17 Mai 2019
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Hallo Kuni,
eins vorweg: Jede Krebserkrankung hat eine Genmutation als Ursache, weshalb dann die Zellen ausrasten. Normalerweise entstehen bei Zellteilungen relativ häufig Mutationen, die aber vom körpereigenen Immunsystem erkannt und elimiert werden. Bei Myelom ist es eben so, dass gerade die zellen, die für die Immunität vorgesehen sind, selbst mutieren. Problematisch wird es dann, wenn Gene, die die Zellteilung bzw. die Regulierung derselben in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dann kann es passieren, dass sie sich unkontrolliert vermehren. Durch die Medikamentengabe mit Immunmodulatoren und Antikörper, werden gezielt diese Zellen angegriffen und eliminiert . Normale Zellen überstehen das besser, sind aber leider auch davon betroffen, . Sie stecken die Chemo besser weg, weil sie ja nicht einen Gendefekt aufweisen. Umgekehrt werden also Medikamente je nach Krebsart gegeben, die spezifisch auf deinen Untermieter ausgerichtet sind. Bortezomib war eines der ersten wirksamen Medis gegen Myelomzellen, Revlimid kam später und war seinerzeit vor etwa 20 Jahren der erste Gamechanger. Seit wenigen Jahren gibt es den Antikörper Daratumumb, der nun auch Standard in der Therapie ist. Dexamethason ist ein starkes Kortison, was die Immunzellen dämpft, gute wie schlechte, und gleichzeitig unerwünscte Nebenwirkungen z.B. der Antikörper (Dara) unterdrückt. sozusagen ein Hilfsmittel bzw Wirkverstärker. Ganz neu in der Therapie sind CART.Zellen, also körpereigene Zellen die gentechnisch manipuliert werden. Das gibt es dann bei fortschreitender Krankheit, wenn die Ersttherapie nicht gewirkt hat.(mehr Risiko, bessere Wirkung, sauteuer).
Wie sagte mein Orthopäde bei der Erstdiagnose: Zum Glück Myelom und nicht Schlimmeres, nachdem ich mit Wirbelsäulenbruch mit dem Heli in die Klinik gebracht wurde. Das ist 12 Jahre her, und nun seit 7 Jahren in Remission ...
eins vorweg: Jede Krebserkrankung hat eine Genmutation als Ursache, weshalb dann die Zellen ausrasten. Normalerweise entstehen bei Zellteilungen relativ häufig Mutationen, die aber vom körpereigenen Immunsystem erkannt und elimiert werden. Bei Myelom ist es eben so, dass gerade die zellen, die für die Immunität vorgesehen sind, selbst mutieren. Problematisch wird es dann, wenn Gene, die die Zellteilung bzw. die Regulierung derselben in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dann kann es passieren, dass sie sich unkontrolliert vermehren. Durch die Medikamentengabe mit Immunmodulatoren und Antikörper, werden gezielt diese Zellen angegriffen und eliminiert . Normale Zellen überstehen das besser, sind aber leider auch davon betroffen, . Sie stecken die Chemo besser weg, weil sie ja nicht einen Gendefekt aufweisen. Umgekehrt werden also Medikamente je nach Krebsart gegeben, die spezifisch auf deinen Untermieter ausgerichtet sind. Bortezomib war eines der ersten wirksamen Medis gegen Myelomzellen, Revlimid kam später und war seinerzeit vor etwa 20 Jahren der erste Gamechanger. Seit wenigen Jahren gibt es den Antikörper Daratumumb, der nun auch Standard in der Therapie ist. Dexamethason ist ein starkes Kortison, was die Immunzellen dämpft, gute wie schlechte, und gleichzeitig unerwünscte Nebenwirkungen z.B. der Antikörper (Dara) unterdrückt. sozusagen ein Hilfsmittel bzw Wirkverstärker. Ganz neu in der Therapie sind CART.Zellen, also körpereigene Zellen die gentechnisch manipuliert werden. Das gibt es dann bei fortschreitender Krankheit, wenn die Ersttherapie nicht gewirkt hat.(mehr Risiko, bessere Wirkung, sauteuer).
Wie sagte mein Orthopäde bei der Erstdiagnose: Zum Glück Myelom und nicht Schlimmeres, nachdem ich mit Wirbelsäulenbruch mit dem Heli in die Klinik gebracht wurde. Das ist 12 Jahre her, und nun seit 7 Jahren in Remission ...
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Wahl einer Uni wurde erstellt von Kuni
15 Mai 2026 12:02
- Kuni
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14 Beiträge seit
14 Mai 2026
14 Mai 2026
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- Beiträge: 14
Guten Tag zusammen,
ich bin neu hier und habe letzte Woche von der Hämatologin ein Myelom diagnostiziert bekommen. Ich wurde bei diesem Termin dann sofort über die Behandlung informiert, die nach Pfingsten beginnen soll. Sie meinte dann, dass ich Genmutationen habe und sie deshalb eine Viererkombination aus Bortezomib, Dexamethason, Daratumumab und Revlimid geben wird. Ich war natürlich erst mal geschockt und habe keine Fragen gestellt. Ich habe mich dann in die Thematik eingearbeitet und überall gelesen, es sei wegen der Genmutationen ein Hochrisikomyelom und erfordere die Behandlung in einer Uniklinik.
Mein Hausarzt ist auch dieser Meinung und empfahl mir Köln oder Düsseldorf, wobei Düsseldorf am besten für mich zu erreichen ist, was aber nicht unbedingt ein Entscheidungskriterium sein muss.
Hat jemand aus diesem Forum Erfahrungen mit einer der beiden Kliniken und könnte mir etwas dazu schreiben. Vielen Dank schon einmal im Voraus und liebe Grüße von Kuni
ich bin neu hier und habe letzte Woche von der Hämatologin ein Myelom diagnostiziert bekommen. Ich wurde bei diesem Termin dann sofort über die Behandlung informiert, die nach Pfingsten beginnen soll. Sie meinte dann, dass ich Genmutationen habe und sie deshalb eine Viererkombination aus Bortezomib, Dexamethason, Daratumumab und Revlimid geben wird. Ich war natürlich erst mal geschockt und habe keine Fragen gestellt. Ich habe mich dann in die Thematik eingearbeitet und überall gelesen, es sei wegen der Genmutationen ein Hochrisikomyelom und erfordere die Behandlung in einer Uniklinik.
Mein Hausarzt ist auch dieser Meinung und empfahl mir Köln oder Düsseldorf, wobei Düsseldorf am besten für mich zu erreichen ist, was aber nicht unbedingt ein Entscheidungskriterium sein muss.
Hat jemand aus diesem Forum Erfahrungen mit einer der beiden Kliniken und könnte mir etwas dazu schreiben. Vielen Dank schon einmal im Voraus und liebe Grüße von Kuni
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